Germany

Eine Autopsie bestätigte Oö’s Selbstmord. Arzt

Die Leiche der oberösterreichischen Ärztin Lisa-Maria Kellermayr, die sich vergangene Woche nach Drohungen aus der Impfgegner-Szene das Leben nahm, wurde heute obduziert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Wales liefern die vorläufigen Ergebnisse keine Hinweise auf eine Beteiligung Dritter. Wir gehen weiterhin von Suizid aus.

Die Obduktion sei auf Wunsch von Angehörigen erfolgt, am Sachverhalt habe sich nichts geändert, sagte ein Sprecher. Die Angehörigen forderten zu ihrem Recht eine Obduktion. Der Crown Prosecution Service in Wales ging dann vor Gericht und sie brachten ihn dazu, es zu tun. An dem Verdacht hat sich nichts geändert. Wir gehen weiterhin von Suizid aus. Es gibt keine neuen Hinweise oder Erkenntnisse, die auf etwas anderes hindeuten.

Auch die vorläufigen Ergebnisse der Autopsie stützen diese Ansicht offenbar: Die Staatsanwaltschaft in Wales teilte am Nachmittag mit, es gebe keine Hinweise auf eine Beteiligung Dritter. Der schriftliche Bericht und die Ergebnisse des chemisch-toxikologischen Tests werden jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Mehr dazu auf ooe.ORF.at

Hilfe im Krisenfall

Berichte über (mögliche) Suizide können die Situation für Menschen in Krisensituationen verschlimmern. Die Psychiatrische Nothilfe bietet im Krisenfall unter der Rufnummer 01/313 30 rund um die Uhr Beratung und Unterstützung.

Auch die österreichweite Telefonberatung ist unter der Rufnummer 142 jederzeit kostenlos erreichbar. Hilfe für Teenager und Jugendliche gibt es auch unter der Rufnummer 147.