FPÖ-Chef Herbert Kickel hat heute erneut dementiert, bei der anstehenden Bundespräsidentenwahl im kommenden Herbst antreten zu können.
„Ich werde nicht alleine laufen“, sagte er. Denn er hält das Amt des Bundesparteiobmanns und des Klubobmanns für unvereinbar mit der Führung eines Präsidentschaftswahlkampfs. Die FPÖ werde den blauen Kandidaten stellen, sobald der Wahltermin feststehe, sagte Kickle.
In den tags zuvor abgehaltenen Kommissionssitzungen der FPÖ sei “selbstverständlich” auch über die Präsidentschaftswahl gesprochen worden, sagte Kickle heute. Es war jedoch von Anfang an klar, dass in dieser Frage keine Entscheidung getroffen werden würde.
Das Thema stehe gar nicht auf der Tagesordnung, wiederholte der FPÖ-Vorsitzende die am Vortag gemachten Äußerungen. Die Erwartungen seien nur von den Medien geschürt worden, sagte er.
“Wer Großes will, muss sich einschränken”
Zu seiner (aktuellen) Entschlossenheit, nicht selbst in den Ring um den höchsten Posten des Landes zu steigen, sagte der FPÖ-Chef: „Wer Großes will, muss sich einschränken.“ Ihm geht es darum, dass diese FPÖ 25 Prozent erreicht und ein starkes Wahlergebnis für den Nationalrat zu erzielen.
Einen möglichen Kandidaten für das Amt des FPÖ-Präsidenten nannte Kikl nicht. Als Favoritin gilt Verfassungssprecherin Susanne Fürst. Kikl wies einen Bericht der Tageszeitung Österreich zurück, wonach die FPÖ Cronen-Zeitung-Kolumnist Tasilo Valentin zum Hofburg-Rennen schicken wolle. Das sei keine „Follow-up-News“, sondern eine „Umarmung“, sagte er.
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