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Energiekrise: Meteorologen sagen einen milden Winter voraus

Veröffentlicht25. September 2022, 04:19 Uhr

Energiekrise: Meteorologen sagen einen milden Winter voraus

Gehen in der Schweiz im Winter die Lichter aus oder bleibt uns ein Stromausfall erspart? Laut amerikanischen Forschern stehen die Chancen auf einen warmen Winter gut.

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Bleibt es weich, brauchen wir weniger Strom: Blick in Arosa. (Archivbild)

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Kommt es jedoch zu einem strengen Winter, kann die Stromversorgung in der Schweiz abnehmen.

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Amerikanische Wissenschaftler sagen der Schweiz einen milden Winter voraus.

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  • Ein strenger oder milder Winter wird wohl darüber entscheiden, ob wir in der Schweiz diesen Winter ohne Strom sein werden.

  • Nach Prognosen amerikanischer Forscher wird es einen milden Winter geben.

  • Dasselbe Institut sagt bereits einen heißen und trockenen Sommer voraus.

Das Wetter kann Engpässe in diesem Winter verhindern. Bleiben die Temperaturen zwischen Dezember und Februar relativ tief, benötigt die Schweiz deutlich weniger Energie. Es verringert auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Strom ausgeht.

Nun machen Wissenschaftler der nationalen Wetterbehörde der USA, National Centers for Environmental Prediction (NCEP), Hoffnung, schreibt die “SonntagsZeitung”. Sie sagen der Schweiz einen warmen Herbst und einen milden Winter voraus. Prognosen sind bis Ende Februar. Dasselbe Institut sagt bereits einen heißen und trockenen Sommer voraus.

Das Wetter in Deutschland ist wichtig für die Schweiz

Auch die amerikanischen Prognosen für Deutschland und das übrige Europa sind gut. Insbesondere das Wetter in Deutschland ist auch für die Schweiz wichtig. Denn wenn unser nördlicher Nachbar weniger heizen muss, liefert er uns lieber das Gas, mit dem viele Menschen in der Schweiz ihre Wohnung heizen.

Insgesamt gibt es etwa sieben renommierte Institute, die langfristige Wettertrends veröffentlichen. Auch der Deutsche Wetterdienst ist optimistisch. Andere sind zurückhaltender. Alle prognostizierten jedoch eine zumindest leicht erhöhte Wahrscheinlichkeit für überdurchschnittliche Temperaturen, so das Papier weiter. Beide Institute prognostizieren kein kaltes Wetter, das zu einem besonders hohen Energieverbrauch führen würde.

Unsichere langfristige Prognosen

Obwohl Vorhersagen mit hochentwickelten wissenschaftlich fundierten Vorhersagen erstellt und ständig verbessert werden, betonen Meteorologen, dass langfristige Vorhersagen, insbesondere für Europa, immer noch mit größerer Unsicherheit behaftet sind.

Eine Analyse der Durchschnittstemperaturen zwischen Dezember und Februar zeigt, dass die Schweiz in jedem Jahr, in dem die Temperatur über dem damaligen Durchschnitt lag, weniger Strom verbrauchte als sonst, schreibt die SonntagsZeitung. Ein Vergleich der Extreme der letzten zehn Jahre zeigt das Einsparpotenzial: Im kältesten Winter im Vergleich zu einem sehr milden mussten Stromversorger so viel Strom liefern, wie fast 700.000 Haushalte ein ganzes Jahr lang benötigten.

(chk)