Das Zittern wurde um 13:57 Uhr registriert.
Der Schweizerische Erdbebendienst der ETH Zürich meldete am Donnerstagnachmittag ein Erdbeben der Stärke 3,9 in Liechtenstein, unweit der Schweizer Grenze bei Vaduz. Nach ersten Angaben beträgt die Magnitude 4,1.
Das Erdbeben sei zu spüren gewesen, schrieb der Dienst auf Twitter. Kleinere Beschädigungen sind möglich. „Zwei Schläge! Das erste Mal dachte ich, jemand wäre etwas grob, als er Waren vom LKW entlud. Beim zweiten Mal ist es schief gegangen», beschrieb ein Nutzer seine Erfahrungen auf Twitter. Auch ein Einwohner (66) aus Schaan spürte das Erdbeben. Auf der anderen Seite von Blick sagt sie: “Das Haus hat eine Minute lang gezittert.”
Erhöhte Inzidenz im Rheintal
Der Staatspolizei Fürstentum Liechtenstein wurden keine Verletzten oder Sachschäden gemeldet. Erdbeben dieser Größenordnung ereignen sich im Durchschnitt einmal im Jahr, sagte Philip Kestle vom Seismological Service auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Tal des St. Galler Flusses ist ein Gebiet mit erhöhter Erdbebenhäufigkeit. Das letzte so starke Erdbeben in der Region ereignete sich im Dezember 2013 in Sargans mit einer Magnitude von 4,1.
Das Erdbeben am Donnerstag wurde um 13:57 Uhr aufgezeichnet. Vorausgegangen war ein Beben der Stärke 2,1. Auch im deutschen Schwerstadt bebte am Donnerstagnachmittag die Erde – dort mit einer Stärke von 3,1. (Mann/nicht)
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