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Felsberg GR: Tiertransporter durch Lebensader A13 evakuiert

Veröffentlicht6. Juni 2022, 13:12 Uhr

Mitten im Pfingststau blieben mehrere Transporter von Mutterkühen, Kälbern und Schafen auf der Autobahn A13 stecken. Die Polizei reagierte schnell.

Ein Polizist fuhr mit einem Motorrad vor und eskortierte den Tiertransporter von der Straße.

Fahrer eines Tiertransporters haben am Samstag gegen Mittag der Notrufzentrale der Kantonspolizei Graubünden mitgeteilt, dass sie mit ihren Tieren in einem Stau auf der A13 bei Kur festgefahren sind. Auf Tiktok wurde ein Video geteilt, das drei große Fahrzeuge zeigt, die von einem Polizisten auf einem Motorrad eskortiert werden.

Zu lange im Stau zu stehen, wäre für die Tiere sehr stressig, auch wegen der Hitze an diesem Tag. „Um das Wohl der Tiere zu gewährleisten, hat die Polizei sofort reagiert“, sagte Capo-Sprecher Marcel Trinkler. Über den bereits angelegten präventiven Pannenstreifen wurden die Träger aus dem Stau geholt.

80 Mutterkühe, Kälber und Schafe

Nach Angaben des Landwirts, dem die Tiere gehören, befanden sich in den drei großen Lastwagen 80 Mutterkühe und 40 Schafe. Sie wurden auf eine Alp gebracht. „Tatsächlich planen wir unsere Routen immer so, dass wir auf möglichst wenig Verkehr stoßen. «Wir würden erwarten, dass am Samstag am Gotthard so viele Menschen Richtung Süden fahren, aber nicht auf der A13», sagte der Bauer vor 20 Minuten. „Wir freuen uns sehr, dass die Polizei so schnell reagiert. Den Tieren geht es gut.”

Selten habe es einen Stau gegeben, der nicht auf einen Unfall zurückzuführen sei, sagte Kapo-Sprecher Trinkler. Nicht nur die A13 wurde gesperrt, sondern auch die Hauptstrassen von Landquart nach Tuzis. Einige Verkehrsteilnehmer wichen sogar auf Radwege aus, was zur Verteilung einiger Busse führte. Gegen Mittag war die Lawine so lang, dass sie zu den Trompeten im St. Galler Tal am Rhein zurückkehrte.

Nach den offiziellen Feiertagen wird die Situation genauer bewertet und die Stausituation mit der von Ostern und Himmelfahrt verglichen. „Ziel ist es, eine Lösung zu finden, wie der Verkehr in Zukunft abgewickelt werden soll“, sagte Trinkler.

Kennen Sie ein Tier in Not?

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (für Wildtiere)

GTRD, Rettungsdienst für Grosstiere, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)