Was für ein Auftakt, was für ein bewegender Song, was für eine provokative Aussage! „King“ ist der Name des ersten Tracks von „Dance Fever“, dem Florence + the Machine-Album; die Gruppe um Frontfrau Florence Welch.
2009 trat der Londoner mit „Lungs“ ins Rampenlicht und einem düster-bunt-prickelnden Mix aus Rock, Pop, Folk und Gothic, kombiniert mit Texten, die zwischen Liebe und Tod, Himmel und Hölle, aber auch Selbstermächtigung changieren. . „Dance Fever“ ist das fünfte Album mit insgesamt sechs Millionen verkauften Alben.
Und so der Anfang, “König”. Eine kraftvolle, satte Hymne – und ein sofort klares Statement: „I’m not a mother, I’m not a bride“, singt Welch. “Ich bin keine Mutter, ich bin keine Braut.” “Ich bin ein König.” Sie will keine Königin sein, sondern ein König. Florence Welch beansprucht die männliche Krone. Es ist also richtig!
Wer denkt, dass in „Dance Fever“ die Discokugel rollt und die 70er hochkochen, der irrt. Nicht ganz. Der Tanz, als lebensbejahende Bewegung, als Vademecum gegen Stagnation und pandemische Isolation, zieht sich wie eine Neon-Band durch ein musikalisch und textlich gelungenes Album.
„Choreomania“ ist der Name eines anderen Songs; ein Wort, das im Mittelalter verwendet wurde, um eine Sucht nach Tanz oder Wut zu bezeichnen. Sie können wirklich süchtig werden. Nach diesen majestätischen Klängen des Königs von Florenz.
Albumtipp: Florence + the Machine. Universelles Tanzfieber. Digital erschienen, auf CD und Vinyl.
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