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Flughafen Nürnberg: 35 Verwundete aus der Ukraine gelandet

Verletzte Ukrainer landen in Franken: 35 verwundete Ukrainer wurden am Donnerstag (2. Juni) zur medizinischen Behandlung nach Bayern gebracht. Sie kamen mit der Luftwaffe am Flughafen Nürnberg an. Die Verletzten stammen aus verschiedenen medizinischen Zentren der Ukraine und haben “kriegstypische Verletzungen”, heißt es auf Anfrage des bayerischen Innenministeriums. Ob sie zivil oder militärisch sind, weiß das Ministerium nicht; es ist auch egal.

Die Verletzten wurden mit einem Airbus A310 der Bundeswehr über Polen nach Nürnberg gebracht, wo sie am Nachmittag von etwa 100 Rettern in Empfang genommen wurden. Rettungswagen brachten sie dann in Kliniken in allen bayerischen Regierungsbezirken. Insbesondere verbleiben acht Patienten in Mittelfranken, je sieben in Ober- und Unterfranken, vier in der Oberpfalz und je drei in Oberbayern, Schwaben und Niederbayern.

Flughafen Nürnberg: Die ukrainischen Verwundeten werden nach Kleeblatt-Prinzip verteilt

Die Kampagne basiert auf dem sogenannten Klee-Prinzip, das darauf abzielt, durch eine gleichmäßige Verteilung und ggf. grenzüberschreitende Verlegung von Patienten eine regionale Überlastung von Krankenhäusern und Intensivstationen zu verhindern. Es wurde auch während der Corona-Pandemie verwendet. Dieses System gliedert die Bundesrepublik Deutschland in fünf Kleeblattregionen; Bayern ist ein eigenes „Blatt“.

„Patienten [aus der Ukraine] werden gleichmäßig auf die einzelnen Abschnitte mit den Kleeblättern verteilt”, erklärte ein Sprecher des Ministeriums. 17 ukrainische Patienten wurden bisher durch das System des Freistaats versorgt. “Jetzt ist Bayern wieder an der Reihe, Patienten zu sehen.”

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