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Flughafensee und Weißer See: Zwei Menschen bei Badeunfällen in Berlin gestorben – Berlin

Nach Angaben der Berliner Feuerwehr sind am Samstag in Berlin zwei Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr am Abend twitterte, wurden gegen 18.30 Uhr Einsatzkräfte zum Weißen See in Pankow gerufen. Ein 17-Jähriger ging dort beim Schwimmen unter.

Ängstliche Taucher fanden den Jungen kurz darauf, doch Versuche, ihn sofort wiederzubeleben, blieben erfolglos.

Ein weiterer starb auf dem See am Flughafen Reinickendorf. Dort wurde die DLRG-Wasserrettung von der Feuerwehr alarmiert, nachdem der 59-Jährige nicht vom Schwimmen zurückgekehrt war. Taucher fanden den Mann leblos auf dem Grund des Sees. Auch hier waren die sofortigen Rettungsmaßnahmen nicht erfolgreich. Vermutlich war er mehrere Stunden im Wasser geschwommen und gesunken – offenbar unbemerkt von anderen Badegästen.

Zu den genauen Umständen der beiden Todesfälle in der Nacht zum Samstag war zunächst nichts bekannt.

In Berlin – wie in vielen anderen Städten und Regionen – nimmt der Deutsche Wetterdienst (DWD) an Samstagen und Sonntagen die bisher höchsten Temperaturen des Jahres an. In der Hauptstadt lagen die Spitzenwerte am Samstag bei 36 Grad, am Sonntag sollen die Temperaturen sogar auf maximal 37 Grad steigen. Der Wetterdienst hat eine amtliche Hitzewarnung für Berlin herausgegeben. Die Freibäder und Seen waren den ganzen Tag beschäftigt. (inkl.)