Germany

Forer äußert Zweifel an Gigers erster Pleite der Saison

Forer über Breunigs umstrittenen Abgang

“Sammy Giger kam rein!”

Der grösste Doppelmetersieg in Bern, ein Zeitskandal und die umstrittene Niederlage des überragenden Giger – das sind die drei grössten Aufreger der Brünig-Schwinget 2022.

Samuel Gigers verrückte Ader ist also gebrochen. Seinen ersten Lauf seit Schwarzsee verlor der 24-Jährige am 5. September 2021 (letzte Platzniederlage gegen Damian Ott) bei einem Breunig-Schwung gegen Matthias Eschbacher. Aber duellierte sich Giger wirklich mit den Schultern in Spänen mit dem amtierenden Weissenstein-Champion? Das bezweifelt Rekordhalter Kranzer Nöldi Forrer (43) stark.

Ein weiteres Plädoyer für die Varsity Pants von VAR

Der King of Wrestling aus dem Jahr 2001 hat diesen Kampf in seinem Heimatstadtkino bis ins letzte Detail festgehalten. „Aufgrund der Live-Aufnahmen aus Richtersicht hatte ich zunächst das Gefühl, dass dieses Ergebnis zugunsten von Aeschbacher gegeben werden könnte. Aber in den beiden Zeitlupenaufnahmen sieht es für mich so aus, als hätte Sammy sich sauber über seine unglaublich starke Brücke gedreht!“

Forrer spricht sich daher erneut für selektive Videobeweise im Kampf aus. “Ich mache dem Schiedsrichter überhaupt keinen Vorwurf, weil in dieser Situation alles so schnell ging. Daher fände ich es nicht schlimm, wenn er eine so knappe Entscheidung anhand der Fernsehbilder verifizieren könnte.”

Zeitskandal im dritten Gang

Trotz allem rangiert Giger im Schlussklassement vor Aeschbacher. Grund: Der Emmentaler wird von Forers Klubkollege Wernerschlegel im fünften Gang verrissen, als der Nordostschweizer nach einer umstrittenen Auftaktniederlage die restlichen Zweikämpfe für sich entscheidet.

Schliesslich ist Giger nur vor der Sonne für Berns Top-Talent Adrian Walter, der Pirmin Reichmuth spektakulär auf der Schaukel traf. An diesem Tag war der 20-jährige Zeichner an der vielleicht grössten Fehlkalkulation in der 129-jährigen Brünig-Geschichte beteiligt: ​​Im dritten Gang tat sich der Sieger aus dem Kanton Bern mit dem Entlebucher Mittelstürmer Ronnyario (23) zusammen.

Die offizielle Gehzeit beträgt sechs Minuten, der Doppelmeter ab Habstetten kann in dieser Zeit keine großen Highlights setzen. Da der Schiedsrichter jedoch nicht auf die Zeit achtet, gewinnt Walter nach etwa sieben Minuten immer noch. Das Problem: Der Schiedsrichter hat die Uhr offenbar ungewollt angehalten.

Auch in diesem Fall macht ESV-TL Stefan Strebel die beiden Richter am Tisch verantwortlich. « iPads werden auf den Tisch gestellt, auf dem die Zeit fließt. Und Sie können erwarten, dass diese Herren auch auf die Uhr schauen.“ Diesen Fall will Strebel in den kommenden Wochen intensiv bearbeiten.

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