Zu Beginn des zweiten Trainings sahen wir nur zwei Autos in der Boxengasse. Das waren die letztjährigen Partner von Mercedes Hamilton (falsche Einstellung) und Botas (Elektrizität). Bei nur noch 60 verbleibenden Minuten sind selbst zwölf verlorene Minuten nur schwer aufzuholen.
Verstappen mit nur einer Pole im Jahr 2022
Wie schon im ersten Training gab Weltmeister Verstappen sofort den Ton an und fuhr als Erster auf der Straße eine Zeit unter 75 Sekunden – 1:14,532. Nicht schlecht für den Tabellenführer, der nach Halbzeit gegen Leclerc mit 1:6 zurückliegt! Aber nach 5:2 Siegen für den Flying Dutchman.
Leclerc hatte am Sonntag zehn Plätze Rückstand
Charles Leclerc wird in der Startaufstellung für den Kanada-Grand-Prix am Sonntagabend mit zehn Plätzen Rückstand bestraft. Nach Angaben der Rennleitung fährt der Monegage im zweiten freien Training am späten Freitagabend mit einer neuen Steuerelektronik, der sogenannten Stromversorgung. Der dritte wurde dieses Jahr verwendet, einer mehr als erlaubt.
Für den 24-jährigen Monegasse ist dies ein weiterer Misserfolg im Kampf um den WM-Titel. Nachdem er viermal von der Pole-Position gestartet ist, aber keinen der Wettbewerbe gewonnen hat und zweimal ins Ziel kam, ist Leclerc nur Dritter in der Gesamtwertung. Er liegt 34 Punkte hinter Weltcup-Spitzenreiter Max Verstappen. (SDA)
Charles Leclerc wird in der Startaufstellung für den Kanada-Grand-Prix am Sonntagabend mit zehn Plätzen Rückstand bestraft. Nach Angaben der Rennleitung fährt der Monegage im zweiten freien Training am späten Freitagabend mit einer neuen Steuerelektronik, der sogenannten Stromversorgung. Der dritte wurde dieses Jahr verwendet, einer mehr als erlaubt.
Für den 24-jährigen Monegasse ist dies ein weiterer Misserfolg im Kampf um den WM-Titel. Nachdem er viermal von der Pole-Position gestartet ist, aber keinen der Wettbewerbe gewonnen hat und zweimal ins Ziel kam, ist Leclerc nur Dritter in der Gesamtwertung. Er liegt 34 Punkte hinter Weltcup-Spitzenreiter Max Verstappen. (SDA)
Wie schon in der ersten Stunde (Dritter nach Verstappen und Sainz) zeigte der bald 41-jährige Fernando Alonso in den Alpen eine beeindruckende Form. Er fühlte sich im See von Red Bull-Honda und Ferrari zu Hause.
Alonso: “Ich werde weitermachen”
„Ich werde auch 2023 dabei sein“, sagte der zweifache Weltmeister von 2005 und 2006 Renault. Kann er bei Alpine bleiben, wenn Ersatzfahrer und Formel-2-Champion Oscar Piastri woanders bleibt?
Wenn Sebastian Vettel (der bald 35 wird) wirklich bei Aston Martin-Mercedes aufhört (auch wenn der Deutsche wieder an den Start geht), können wir uns dort Alonso vorstellen. Aber Vettel möchte Mick Schumacher (23) im Falle eines möglichen Rücktritts dort die Tür öffnen … Zumindest nach deutschen Quellen!
Grosse Probleme in Hinwil
Nach einem guten Saisonstart mit bisher 41 Meisterschaftspunkten gehen die Uhren zurück auf Alpha Sauber. Wie vor einer Woche in Baku.
Am Morgen war Botas 16. – mindestens 0,7 Sekunden schneller als Zhou (17.). Am Nachmittag leichte Leistungssteigerung der Chinesen (16.). Und der Finne?
Nachdem Botas bereits zu spät gestartet war, erhielt er nach 21 Minuten den Befehl: „Box, box“ oder einfach sofort an die Box gehen. Nun, nach drei Minuten “Reparatur” auf die Strecke zurückgekehrt. Und dann kehrte das Funkgerät ins Cockpit zurück: “Box, box!”
Siebte Probleme mit Bot 2022
Nach vielen Lecks im Wasserkühler (beide Fahrer) muss man sich fragen, was los ist. Botas zu Blick: „Wenn wir diese ganz kleinen technischen Mängel endlich ausmerzen, können wir wieder an WM-Punkte denken.“ Schon am Sonntag ab 20:00 Uhr MEZ (Live-TV) auf der Klassikerstraße?
Fans hoffen es. Der C42 ist sicherlich besser als sein derzeitiger Ruf. Doch Botas hat 2022 bereits das siebte verkürzte Training erlebt. Ein echtes Drama. Diesmal hat er es nicht einmal geschafft.
Nur trocken
Im zweiten Training am Freitag wurde es in Montreal dunkler. 14 Minuten nach Ende öffnet der Himmel seine Pforten. Kurz darauf wurde die Strecke überflutet.
Auch für Samstag ist Regen angesagt. Nun, das dritte Training beginnt um 13:00 Uhr (19:00 Uhr MEZ), die Qualifikation um 16:00 Uhr (22:00 Uhr MEZ).
Montreal beginnt mit einem Wirbelsturm
Bevor 1976 die 4,361 km lange Olympic Rowing Basin-Strecke begann, gab es einen wahren Aufruhr: Viele Beschwerden von Fahrern über hüpfende Autos blieben von der FIA unbemerkt.
Und die Leidensszenen Hamiltons in Baku nach dem Rennen dürften zu einer schnellen „Lösung“ des sogenannten „Sprungs“ führen.
Hamilton am Boden: „Mein Rücken hat mich umgebracht – das reicht“ (00:58)
Die Sensoren geben Orientierung
In den ersten beiden Workouts am Freitag werden vertikale Beschleunigungen mit verschiedenen Sensoren (am Boden des Autos) gemessen. Sie können sofort sehen, wie stark das Auto aufprallt.
Die FIA erstellt dann einen Richtwert, der nicht überschritten werden sollte. Wenn dies der Fall ist, hat das Team die Möglichkeit, die Dinge mit einem besser getunten Auto anzupassen. Andernfalls droht die Disqualifikation!
Die FIA will Piloten schützen
Begründung: „Bei Sportarten, die regelmäßig Geschwindigkeiten über 300 km/h erreichen, muss die volle Konzentration der Fahrer immer gewährleistet sein.“ Wenn Schmerzen oder Erschöpfung sie daran hindern, kann es zu Unfällen kommen! Daher wird jedes Auto, das die neuen FIA-Kriterien (mehr als vier Seiten A4-Papier) nicht erfüllt, als gefährliche Konstruktion eingestuft.
Auch der Bodenbelag wird genauer betrachtet. Kurz gesagt, Sie möchten die ewigen Funken entfernen. Die große Frage ist also: Warum hat Red Bull-Honda kein Problem mit dem „Springen“, auch wenn kein Auto niedriger ist als das von Weltmeister Verstappen und Lieutenant Perez?
Proteste werden vorbereitet
Die FIA will nur wissen, woher die hüpfenden Autos kommen. Ist es die Aerodynamik oder ist es der untere Dschungel?
Klar ist: Ferrari und Mercedes, die offenbar am meisten unter dem unebenen Fest leiden, müssen ihre Autos um einige Millimeter anheben, um nicht gegen die kürzlich geänderten Sicherheitsregeln der FIA zu verstoßen. Aber jeder Millimeter ist auch den Druck und die Zeitverschwendung wert.
Und noch etwas ist klar: Einige Teams bereiten bereits Proteste vor. Das gehört leider zur verstörenden DNA dieses Sports!
Max: „Neue Regeln unfair“
Champion Verstappen ist natürlich gegen die Sicherheitskampagne der FIA: „Es ist nicht fair, mitten im Jahr die Regeln zu ändern. Dabei spielt es keine Rolle, wer davon profitiert oder nicht. Einfach die Autos höher stellen – und das Problem verschwindet!“
Ob der Benchmark hier bereits zum Einsatz kommt, ist mehr als fraglich. Die FIA will offenbar Zeit gewinnen. Auch der Schmuckkrieg gegen Hamilton und Co. (einst in Monaco zu Strafen verhängt) wurde am 3. Juli auf Silverstone ausgeweitet.
Tsunoda hat 10 Plätze verloren
Auch das erste Opfer in Montreal ist bekannt: Yuki Tsunoda braucht 2022 seinen vierten Motor im Alpha Tauri-Honda. Aber nur drei sind während der 22 Rennen erlaubt …
Daher müssen die Japaner am Sonntag um 20:00 Uhr MEZ (live im TV) zehn Startplätze abgeben, was wohl die letzte Reihe bedeutet. Im vergangenen Jahr etwa benötigte Hamilton, der fast Weltmeister wurde, sechs Mercedes-Motoren. Sein Teamkollege Botas lacht Blick: „Und ich habe beide Enden mit nur sieben Motoren verbunden.“
Applaus für das Murmeltier
Der „Nagel“ am ersten eher harmlosen Tag nach 52 Minuten in der ersten Trainingseinheit. Carlos Sainz (zehn Podestplätze ohne Sieg) im Ferrari verpasste ein mit 310 km/h um Zentimeter über die Strecke rennendes Murmeltier. Applaus im Mediensaal für das glückliche Tier …
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