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French Open: Alexander Zverev spricht nach schwerer Verletzung gegen Rafael Nadal

Zverev saß gemütlich auf seinem Sofa. Der Olympiasieger streckte sein geschientes rechtes Bein zur Seite, kratzte zwei der pelzigen Familienhunde und schaute fern. Den ersten schweren Schock der schmerzhaften Verletzung verkraftete Zverev im Halbfinale der French Open, fortan steckt er seine ganze Energie in die Regeneration. Geht es bis Wimbledon (ab 27. Juni) weiter? Äußerst dubios.

„Die Behandlung hat begonnen“, schrieb die Nummer drei der Welt zu seinem emotionalen Zustand, den er in der Nacht vor dem Abflug von seinem Wohnort Monte Carlo nach Deutschland auf Instagram teilte.

Laut Bild in München wird zunächst die Diagnose eines Risses mehrerer Seitenbänder des Fußes gestützt und dann ein Rehabilitationsplan festgelegt. Im Gepäck hat Zverev gute Wünsche für die Genesung der versammelten Sportprominenz.

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„Gute Besserung, Sascha – du hast ein Schreispiel gespielt“, schrieb Fußball-Nationalspieler Thomas Müller in den sozialen Medien. „Gute Besserung, mein Junge“, ergänzte Basketball-Ikone Dirk Nowitzki. Sogar Häftling Boris Becker kündigte an, wie Zverevs Bruder Misha gegenüber Eurosport verriet. „Ich habe deinen Weg zu den French Open mitverfolgt und wünsche dir alles Gute und eine schnelle Genesung“, wurde der TV-Experte von Becker in einem Statement gegenüber Sascha zitiert.

Offroad im Rollstuhl: Zverev braucht ein kleines Wunder

Zverev musste das Spiel gegen Clay King Rafael Nadal am Freitag beim Stand von 6:7 (8:10), 6:6 nach einem intensiven Spiel von 3:13, nach einer schlimmen Knöchel-Verstauchung aufgeben. Er wurde von Court Philippe Chatrier in einem Rollstuhl gebracht und kehrte mit lautem Applaus auf Krücken zu dem Anlass zurück, um Nadal zu begrüßen.

Zverev war nach einer durchwachsenen Saison in Paris in Topform und hatte seinen Anspruch auf seinen ersten Grand-Slam-Triumph gerechtfertigt. Er besiegte das Wunderkind Carlos Alcaras und drängte Nadal bis zum Schluss.

“Er hat unglaublich gespielt. Ich weiß, wie hart er um den Grand-Slam-Titel kämpft”, sagte der Spanier, der am Sonntag seinen 14. Sieg in Roland Garros feierte, “ich bin mir sicher, dass er mehr als einen gewinnen wird.”

Für den Anfang braucht Wimbledon allerdings Blitzmedizin, ein kleines Sportwunder, um Church Road zu gewinnen. Zunächst muss sich Zverev durch die Reha kämpfen.

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(SID)

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