Stand: 08.12.2022 22:29
Für Borussia Dortmund sah es in Freiburg lange nicht gut aus. Doch dann drehte der BVB im Endspurt das Spiel.
Borussia Dortmund, die Mannschaft von Trainer Edin Terzic, gewann am Freitagabend (08.12.2022) beim SC Freiburg mit 3:1 (0:1) und legte mit zwei Siegen in den ersten beiden Spielen erstmals seit drei Jahren wieder einen guten Start hin . Der BVB führte zeitweise die Tabelle an.
Die Wildcards Jamie Bynoe-Gitens (77.), Yusufah Mukoko (84.) und Marius Wolff (88.) drehten das Spiel im zweiten Durchgang, Michael Gregoric (35.) brachte die vor der Pause überlegenen Breisgauer ins Spiel die Führung. Bynoe-Gittens, 18, nutzte einen Patzer von SC-Torhüter Mark Flekken aus.
Schlotterbeck sieht Verbesserungspotenzial
„Das ist extrem bittersüß. Mit etwas Glück hätten wir das zweite Tor machen können“, sagte Freiburgs Matthias Ginter: „Am Ende hat man die Dortmunder Qualität schon in der Offensive gesehen.“
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Liveticker zum Nachlesen: Freiburg – Dortmund Pfeil rechts
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2. Übereinstimmung mit Pfeil nach rechts
„Freiburg hat uns alles abverlangt, sie waren bis zum 1:1 einfach besser“, sagte BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck: „Da ist noch Luft nach oben, wir müssen als Mannschaft verteidigen – wir haben im Angriff brutale Qualität.“
Torchancen waren zu Beginn rar
Vor 34.700 Zuschauern entwickelte sich eine stürmische Begegnung, in der beide Mannschaften nach spielerischen Lösungen suchten. Zunächst gab es wenige klare Torchancen.
Dortmunds Neuzugang Anthony Modeste wirkte zunächst wie ein Fremdkörper, doch aus dem Nichts scheiterte er plötzlich von links an Flecken (23.). Nach einer halben Stunde übernahm der Spaßvogel das Kommando.
BVB-Torhüter Gregor Kobel kratzte Vincenzo Grifos Freistoß nach einer Ecke mit der Fingerkuppe (34.), blieb dann aber machtlos, als Gregoric den Ball nach einer Legung von Matthias Ginter ins Tor schoss. Wenig später verhinderte Gregorić das spätere 0:2 von Griffo, als er dem Schuss des Italieners im Weg stand (41.).
Wolf sorgt für Stimulation
Zur Pause brachte Terzic Wolff für Thomas Meunier. Der BVB bekam nun mehr Power in sein Offensivspiel, Mo Dahoud (55.) traf aus 25 Metern nur das Außennetz. Aber ansonsten fehlte es im letzten Drittel noch an Genauigkeit.
Roland Salaj (65.) prüfte erneut Kobel von der Strafraumgrenze, bevor Gregorić (69.) den vermeintlichen Matchball komplett frei ließ. Mit der Einwechslung von Mukoko startete Borussia 20 Minuten vor Schluss in die Schlussoffensive.
Freiburg empfängt am Samstag (20.08.2022, 15.30 Uhr) in Spiel 3 den FFB Stuttgart. Dortmund spielt am Samstag (20.08.22, 15.30 Uhr) gegen Werder Bremen.
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