Germany

G7-Teilnehmer machen Witze über Wladimir Putins Macho-Gehabe

Aktualisiert am 26. Juni 2022 um 16:31 Uhr

  • Der G-7-Gipfel auf Schloss Elmau hat begonnen.
  • Beim ersten Arbeitstreffen der Staats- und Regierungschefs scherzten die Teilnehmer mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
  • Vor allem der britische Premierminister Boris Johnson feuert ein wahres Feuerwerk ab.

Weitere Nachrichten zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier

Zu Beginn ihrer Gespräche scherzten die Staats- und Regierungschefs beim G-7-Gipfel über den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der gerne ohne Hemd posiert. Bei der ersten Arbeitssitzung am Sonntag auf Schloss Elmau ging es zunächst nur darum, ob die Teilnehmer bei sommerlichen Temperaturen ihre Jacken ausziehen sollten.

“Saka angezogen?” Jacken ausgezogen?“, fragte der britische Premierminister Boris Johnson, während die Fotografen noch im Raum waren. Dann schlug Kanadas Premierminister Justin Trudeau vor, zu warten, bis das offizielle Foto des Kreises aufgenommen sei. Aber Johnson beharrte darauf: „Wir müssen zeigen, dass wir stärker sind als Putin.“

Lesen Sie auch: Alle aktuellen Informationen zum Krieg in der Ukraine im Live-Ticker

Johnson scherzt

Trudeau schloss sich an und scherzte, dass die Gruppe „wie ein hemdloser Ritt“ fotografiert werden sollte, wie es Putin 2009 tat. Ohne offensichtlich auf das Thema Kleidung einzugehen, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, eine leidenschaftliche Reiterin: „Reiten ist der beste.”

Aber Johnson gab nicht auf und forderte: “Wir müssen ihnen unsere Bäuche zeigen.” Das Podium ließ dann seine Jacken an, bis die Fotografen den Raum verlassen mussten – und das Ende der Kleiderdebatte wurde hinter verschlossenen Türen im Dunkeln gelassen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) präsentierte sich nach der Arbeitssitzung ohne Krawatte, aber mit Sakko vor den Kameras. (afp / ska)

Aktualisiert am 26. Juni 2022 um 15:37 Uhr

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat beim G-7-Gipfel im bayerischen Ellmau die Stärksten der Welt empfangen. Der Krieg in der Ukraine, Russlands Sanktionen und hohe Energiepreise sind die Hauptthemen des Treffens. (Bildnachweis: imago)