BZ 20. April 2022 18:35 Uhr Aktualisiert um 19:23 Uhr
Um 18:25 Uhr brach SEK in die Wohnung eines 33-jährigen Mannes in der Kopisstraße ein. Der Mann drohte mit Selbstmord, was einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr in Lichtenberg auslöste.
Von Axel Lear und Michael Berendt
Gegen 13.45 Uhr rief ein Bekannter des Mannes die Polizei. Dann bemerkte sie Gasgeruch in der Wohnung des 33-Jährigen im 7. Stock eines 18-stöckigen Gebäudes. Eine Gasflasche ist laut BZ bereits dabei. Das Explosionsverhältnis wurde gemessen.
Die Polizei evakuierte daraufhin das gesamte Gebäude.
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Nur 175 Polizisten trafen am Mittwochnachmittag in der Coppistraße ein, darunter ein Sondereinsatzkommando (SEK), Kriminalpolizei und Bereitschaftspolizei. Die Feuerwehr war mit weiteren Einsatzkräften im Einsatz. Ein Polizeihubschrauber flog über das Haus. Laut BZ ließ die Feuerwehr die Drohne fliegen.
Um 18.25 Uhr stoppte die Polizei die Drohung. SEK stürmte das Gebäude und schaffte es, den Mann lebend aus seiner Wohnung zu holen. Er wurde für verschiedene Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.
Auf dem Balkon der Wohnung des 33-Jährigen stehen Einsatzkräfte (Foto: Timo Beurich)
Suizid Berichterstattung
BZ meldet Suizide normalerweise nicht, um Nachahmung nicht zu fördern – es sei denn, die Umstände sprechen besonders für Suizide.
Wenn Sie oder ein Angehöriger von Depressionen betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge: ☎ 0800 111 0 111. Der Berliner Krisendienst hilft an neun Stellen in Berlin kostenlos – rund um die Uhr, auf Wunsch auch anonym: www. Berliner-Krisendienst.de
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