Stand: 03.07.2022 01:26 Uhr
Es ist kein Geheimnis, dass die Kosten der Bewältigung der Corona-Pandemie einen großen Einfluss haben würden. Laut einem Medienbericht hat der Gesundheitssektor einen Wert von 53,2 Milliarden Euro. Allein für die Impfstoffe zahlte der Bund bisher 6,8 Milliarden Euro.
Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 hat der Bund rund 53,2 Milliarden Euro im Gesundheitsbereich ausgegeben. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf eine Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage des CSU-Gesundheitspolitikers Stefan Pilzinger (CSU).
6,8 Milliarden Euro für Impfstoffe
Erstmals habe die Bundesregierung die Gesamtkosten der von ihr beschafften Corona-Impfstoffe beziffert, hieß es in dem Bericht. Sie belaufen sich zum 2. Juni auf rund 6,8 Milliarden Euro.
Für die Kostenerstattung von Impfungen, Impfzentren, Zivil- und PCR-Tests, Schutzmasken, Krankenhausentschädigungen und Corona-Medikamenten wurden laut Bundessozialamt bis Ende Juni insgesamt 46,4 Milliarden Euro ausgegeben. Zusammen mit Impfstoffen beläuft sich die Gesamtsumme auf 53,2 Milliarden Euro.
Krankenkassen fürchten, Milliarden zu verpassen
Die mit der Pandemie verbundenen Kosten belasten auch die Krankenkassen. Die gesetzlichen Krankenkassen GKV schätzen, dass ihnen im Jahr 2023 rund 17 Milliarden Euro fehlen werden.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat kürzlich angekündigt, dass der Zusatzbeitrag für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung im nächsten Jahr steigen wird – um 0,3 Prozentpunkte. Aktuell liegt der Durchschnitt bei 1,3 Prozent. Die Gesamthöhe der Beiträge beträgt 14,6 Prozent. Es wird zu gleichen Teilen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt.
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