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GIS als Grundlage dafür, wer billigen Strom bekommt – Politik

Die SPÖ stellt ihren Strompreisdeckelplan vor. ORF-GIS muss unter anderem entscheiden, wer den Strom günstiger bekommt.

Die ÖVP-Grüne Bundesregierung arbeitet derzeit an einer „Strompreisbremse“, bei der der Grundbedarf inländischer Haushalte vergünstigt bereitgestellt wird und der Mehrverbrauch zum Normaltarif, also mit Strom, bezahlt werden muss. teuer, Marktpreise. Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) deutete kürzlich an, dass er sich einen gesellschaftlichen Schock zur Strompreisbremse vorstellen könne. Allerdings ist noch nicht klar, wie dies gemessen werden soll.

Für diese Personen ist GIS bereits günstiger

Die SPÖ geht nun mit einem 3-Stufen-Eindämmungsplan voran. Unter anderem will SPÖ-Energiesprecher Alois Schrol die sozial eingestufte Obergrenze der Strompreise an die ORF-GIS-Gebühr koppeln, wie es in einer Aussendung heißt. „Daten zur GIS-Befreiung und zum Energiebonus liegen den Energieversorgern vor. Daraus lassen sich schnell drei Stufen der Strompreisobergrenze erstellen“, sagt Schrol. Es sollte umgesetzt, nicht wochenlang geprüft werden, findet der Abgeordnete.

Bühne 1

Nach dem Stufenmodell der SPÖ sollen „GIS-Umlagebefreite + Personen mit geringem Einkommen (bis zu einem Einkommen von ca. 1.300 Euro)“ den günstigsten Strom im Hauptverbrauch erhalten.

Level 2

In dieser Übertragungsebene werden sich laut SPÖ „diejenigen Kunden wiederfinden, denen ein Energiebonus zusteht“. Die geförderten Tarife sollen übrigens bis zu einem Jahresverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts von 3.500 kWh gelten.

Stufe 3

In diese Stufe fallen alle anderen Bürger „mit einem Einkommen über der Beitragshöchstgrenze“. Die SPÖ plant für sie offenbar keine Strompreissenkungen (auch nicht für den Grundverbrauch), weil sie angeblich „den unbegrenzten Marktpreis zahlen“.

Auch die Freie Wirtschaft kommt am Dienstag mit einer neuen Forderung heraus: Angesichts des „schnell fortschreitenden Niedergangs der Gastronomie“ wünsche man sich „eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf 10 Prozent in der Gastronomie, um den Unternehmen etwas Luft zum Atmen zu verschaffen“. Gleichzeitig erinnert Nachtgastronomie-Sprecher Simon Schnell daran, dass die „Starthilfe“ für die Nachtgastronomie in der Corona-Pandemie „noch aussteht“.

Nav-Konto rfi Zeit02.08.2022, 18:26| Akt: 02.08.2022, 18:38 Uhr