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Halloween-Krawalle: Linzer Sicherheitsgipfel für nächste Woche angesetzt

Nächste Woche findet in Linz nach den Krawallen in der Halloween-Nacht ein Sicherheitsgipfel statt. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) betont vorab, dass Linz kein „Hot Spot“ sei. LINZ. „Ich weiß definitiv, dass Linz ein Hotspot ist“, sagte Bürgermeister Klaus Lüger (SPÖ) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Die Halloween-Unruhen sind nicht spezifisch für die Landeshauptstadt, daher kam es auch in anderen Städten und Gemeinden zu Ausschreitungen – wenn auch in deutlich kleineren. Zudem müsse laut Luger zunächst geklärt werden, wie viele der Beteiligten tatsächlich ihren Hauptwohnsitz in Linz haben. Näheres soll am Freitag im von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) einberufenen Staatssicherheitsrat besprochen werden, zu dem auch der Linzer Bürgermeister geladen ist.

Sicherheitsgipfel nächste Woche in Linz

Der von Innenminister Gerald Karner (ÖVP) angeordnete Sicherheitsgipfel in Linz ist laut Luger derzeit für kommenden Montag, auf jeden Fall aber für nächste Woche angesetzt. Die Ereignisse vom 31. Oktober würden auch die Schwierigkeiten der Polizeiarbeit für Luger deutlich machen. Er hätte nicht mehr den Zugang zu dieser Szene, den Polizeiprofis zum Beispiel mit radikalen Fußballfans haben. Es ist auch eine besondere Herausforderung, dass junge Menschen soziale Medien nutzen, um solche Aktivitäten zu organisieren. Luger kritisierte im Vorfeld des Gipfels auch Karners Ankündigung, den Asylstatus der Betroffenen widerrufen zu wollen. Er sehe keinen Sinn in der Aussage des Innenministers: “Wie viele Abschiebungen in Afghanistan und Syrien gab es bisher?”, sagte Luger.

Zu wenig Polizisten in Linz

Erschwerend kommt hinzu, dass mehr als 100 reguläre Polizeistellen in Linz seit Jahren nicht besetzt werden, sagt Stadtsicherheitsrat Michael Raml (FPÖ) und kritisiert auch die Bundesregierung: „Wir müssen leiden, was die Bundesregierung an der Grenze verhindern kann ‘.