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Im Wiener Luxusbezirk – ein dekadenter Streit um die Inflation der Pooltemperatur

Unterkühlung nach wenigen Minuten – zum Unmut eines anderen Hausbesitzers, der einen anonymen Wutbrief in alle Briefkästen warf. Und damit begann der kuriose Inflationsstreit im Luxusquartier: „Die angestrebte Wassertemperatur von 24,5 Grad hat nichts mit einer vernünftigen Sparmaßnahme zu tun, sondern zielt ausschließlich darauf ab, das Hallenbad zu schließen“, schrieb der Anwohner. „Bei 24,5 Grad riskiert man in wenigen Minuten eine Unterkühlung“, sagt der Miteigentümer, der nun eine genaue Berechnung benötigt, wie viel Einsparung jedes reduzierte Grad an Wasser- und Raumtemperatur bringt. Außerdem befürchtet er, dass der Wert seiner Wohnung deutlich sinkt, wenn das Badezimmer „vor dem Ruin gerettet“ wird.