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Keine Hitze diese Woche – dank der britischen Luft

Aber das ist immer noch schlimm

Keine Hitzewellen diese Woche – dank der britischen Brise

Die Schweiz steht im Bereich der Britischen Inseln unter dem Einfluss eines Hochdruckgebietes. Das führt zwar zu erträglichen Temperaturen, aber die Natur kann sich trotzdem nicht erholen. Noch kein Regen in Sicht.

Nach der kurzen Wolkenpause vom Wochenende geht es in die neue Woche mit sonnigem und trockenem Wetter weiter. Roger Perrett (55) von Meteo News im Blick: «Das Wetter wird von A bis Z durch Hochdruck bestimmt, das heisst. von Montag bis Sonntag.’

Der Unterschied zum heißen Wetter der letzten Woche besteht darin, dass die Luft diesmal nicht aus Spanien, sondern von den britischen Inseln kommt – die Schweiz liegt an ihrem Südostrand in einer Keksströmung.

Aus diesem Grund sind die Temperaturen niedriger als letzte Woche. „Im Moment ist nicht mit einer drohenden Hitzewelle zu rechnen“, sagt Perrett. „Die Temperaturen im Norden bleiben bis Freitag knapp unter 30 Grad. Nach Angaben des Meteorologen vertieft sich die Dürre weiter. „Auch der Regen am Wochenende hat daran nichts geändert – die Regenmenge war zu gering. Gewitter sind möglich, besonders gegen Ende dieser Woche in den Bergen. Aber sie sind auch ziemlich selten.“

Brandgefahr, Nahrungsmangel, Gletschersterben

In weiten Teilen des Landes besteht bereits jetzt eine hohe Waldbrandgefahr. Valle ist besonders stark betroffen. „Eine anhaltende Dürre wird das Risiko von Waldbränden weiter erhöhen“, sagt Perrett. „Auch die Temperaturen von Flüssen und Bächen werden weiter steigen. Das ist schlecht für die Fische.”

Fischereiverbände haben bereits letzte Woche Alarm geschlagen: Manche Fischarten können bei warmen Wassertemperaturen einfach nicht überleben, auch ausgetrocknete Bachbetten sind eine Gefahr. Auch einige tödliche Krankheitserreger und Parasiten treten bei hohen Wassertemperaturen häufiger auf.

Obendrein. „Lang anhaltende Trockenheit schadet auch der Landwirtschaft. Der Wasserspiegel sinkt, das Gras wächst nicht mehr. Für Landwirte dürfte die letzte Mahd ausfallen. Dies könnte auch Auswirkungen auf die Lebensmittelversorgung im nächsten Winter haben.

Die Dürre ist laut Pere auch für die Gletscher katastrophal. „Die Reduzierung von Masse und Länge ist enorm. Es ist in der Tat ein sehr trauriges Bild. Sie könnten in diesem Jahr sogar noch größer sein als während der Rekordhitze 2003. Die Bilanz für das Eisjahr wird am 30. September erstellt und im Oktober bekannt gegeben.

Heißes Wochenende, dann Abkühlung

Nach einem heißen Wochenende von 30 bis 31 Grad Anfang nächster Woche ist eine Linderung der Dürre in Sicht. Perret zu Blick: «Dann gibt es ein Tief, das wieder Regen bringen könnte.» Auch etwas höhere Regenmengen seien laut Meteorologe möglich.

Hitzewelle in der Schweiz

Schwere Stürme, Erdrutsche und Überschwemmungen sind jedoch unwahrscheinlich. Mengenmäßig sind das keine großen Ausbrüche. „Mehr kann man in einer Woche nicht über das Wetter sagen. Aber die Temperaturen werden Anfang nächster Woche wieder fallen.