US-Senator sagt Treffen ab |
Riesenklatsch über Mertz
Ein großer Skandal in der CDU!
Seit Wochen hatte sich CDU-Chef Friedrich Merz (66) auf sein Treffen mit der republikanischen Spitzensenatorin und Trump-Anhängerin Lindsey Graham (67) gefreut.
Nun hat Graham das Treffen abgesagt – und macht Mertz dafür verantwortlich! „Ich habe keine Pläne, mich mit Mr. Mertz zu treffen“, sagte Graham am Dienstagabend, wie BILD exklusiv erfuhr.
„Konservative sind für einen offenen, ehrlichen Dialog, in dem Standpunkte geäußert werden und die Menschen sich zusammensetzen und einander zuhören“, sagte Graham. Die Konservativen “werden sich gegenseitig nicht aufheben, bevor sie sprechen”. Dies ist ein Kennzeichen demokratischer und konservativer Prinzipien. Wenn man sich nicht an die Prinzipien halte, „dann geht es uns nicht anders als der Linken“.
bam!
auch lesen
HINTERGRUND: Am 31. August sollten Mertz und Graham bei einer Veranstaltung der konservativen Denkfabrik TheRepublic gemeinsam auf der Bühne stehen. Mertz hat die Veranstaltung am Dienstag abgesagt – er wollte Graham treffen, aber an einem anderen Ort.
BILD erfuhr aus der Entourage von Merz: Der CDU-Chef wurde von Anwalt Joachim Steinhöfel (60) gestört, der Stunden vor Merz auf der Bühne stehen sollte. Steinhöfel vertrat in seinem Parteiausschlussverfahren gegen die CDU unter anderem AfD-Politiker, aber auch den Rechtspopulisten Max Otte (57).
Mertz hat nie daran gedacht, das Treffen mit Graham abzusagen. Ein CDU-Sprecher sagte am Montagmorgen: „Friedrich Merz war, ist und bleibt ein Treffen mit Lindsey Graham.“
Graham sah das wahrscheinlich anders…
auch lesen
Kaum war die Absage von Merz bekannt geworden, gab es deutliche Kritik aus den USA. Der frühere US-Botschafter Richard Grenell (55) schlägt auf Twitter auf die CDU-Spitze ein. Mertz „beugt“ sich vor der linken Masse, schreibt Grenell. Die „intolerante Linke“ kann unterschiedliche Meinungen nicht tolerieren. Sie würden “jeden zum Schweigen bringen, mit dem sie nicht einverstanden sind”. Grenells Fazit: „Schande über den feigen Mertz.“
Auch interessant
Wochenlang stand der CDU-Chef für sein Treffen mit Graham in der Kritik. Als das Engagement Steinhöfels öffentlich bekannt wurde, schimpfte der Grünen-Abgeordnete Constantin von Notz (51): „Wer sich an solchen Veranstaltungen beteiligt, macht sich politisch unmöglich.“
Für Steinhöfel ist der angebliche Grund für die Absage von Mertz damit klar: Mertz kühlte wegen der Schelte der Grünen ab. Die Gründe für die Absage von Merz seien „unglaublich und opportunistisch“, sagte Steinhöfel zu BILD. Er lehnt jede Nähe zur AfD ab.
BRIZANT: Noch letzte Woche kritisierte Mertz in der Welt, dass linke Aktivisten “gegen völlig legitime Meinungen” vorgehen. Mertz sieht „die größte Bedrohung der Meinungsfreiheit“ in der „Stornierungskultur“. Eine Kultur der Absage bedeutet, dass Menschen mit unerwünschter Meinung – etwa politische Gegner – ohne triftigen Grund durch öffentlichen Druck zum Schweigen gebracht werden.
Dass sich Mertz der Kritik von Linken und Grünen beugen konnte, wird nun von den amerikanischen Republikanern belohnt…
Add Comment