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Klaus Störr ersetzt Christian Drosten im Kronen-Expertenrat

Deutschland Auf Anregung des HDZ und der HSS

Verwirrung um die Berufung von Klaus Stöhr in den Kronen-Sachverständigenrat

Bis: 19:34 | Lesezeit: 3 Minuten

„Das ist ein normaler Effekt, der zu erwarten ist, wenn die Pandemie endet.“

„Jetzt muss man darüber reden, welche Parameter man misst, auf welche man dann Maßnahmen anwendet“, sagt Virologe Klaus Stör. Deutschland brauche jetzt keine Einzelmaßnahmen für den Herbst, sondern einen Stufenplan, der für mögliche Szenarien gilt.

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Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat den 63-jährigen Klaus Stör als neues Mitglied des Kronen-Sachverständigenrats nominiert. Laut WELT überraschte die Ankündigung den Rat.

Ende April gab Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bekannt, dass der Chefvirologe der Charité, Christian Drosten, aus einem Expertenrat zurücktritt, der Maßnahmen zur Bekämpfung der Krone in Deutschland bewertet. Fünf Wochen später ist Klaus Stör, 63, sein Nachfolger, zumindest laut der Unionsfraktion im Bundestag.

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU twitterte am Donnerstag: „Mit Prof. Dr. Auf Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat Klaus Störr einen ausgewiesenen Experten in den Corona-Evaluierungsausschuss berufen.“ Der Virologe und Epidemiologe plädierte für einen pragmatischen und besonnenen Krönungskurs und eine transparente, datenbasierte Bewertung der Maßnahmen der vergangenen zweieinhalb Jahre: „Auf seinen Rat als Virologe, Epidemiologe und langjähriger WHO-Praktiker können Sie sich verlassen.“

Laut WELT kam die Ankündigung im Gemeinderat überraschend – niemand rechnete angesichts des Wetters mit einer Änderung. Bereits am 30. Juni soll die Kommission einen Bericht vorlegen, der unter anderem nicht-pharmazeutische Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bewertet.

Die genaue Rolle von Storr bei der Bewertung ist noch unklar

Der Bericht soll laut FDP Maßstab für künftige politische Maßnahmen im Herbst sein; Die PSD und die Grünen hingegen drängen auf einen schnellstmöglichen Plan für die kalte Jahreszeit.

Es ist nicht bekannt, wie weit die Kommission in ihrer Arbeit gekommen ist. Der Chef der Kommission, Stefan Huster, hat in den vergangenen Wochen immer wieder öffentlich erklärt, dass eine umfassende Bewertung angesichts fehlender Daten und der schlechten Ausstattung des Konzerns nicht zu erwarten sei. Andere Ratsmitglieder wollen laut WELT hingegen rechtzeitig einen ausführlichen Bericht vorlegen – wie es das Gesetz vorschreibt.

Inwieweit sich Klaus Stör nun einbringen kann, ist noch nicht klar – noch ist nicht klar, wann und in welcher Form er zu den anderen Mitgliedern stoßen wird, die sich meist digital zuschalten. Er selbst sagte WELT am frühen Donnerstagabend, er wisse nicht, wie das “Verfahren zur Bestätigung seiner Ernennung” sei, heißt es in einer Aussage von HDZ-Politikerin Sorge.

Storr arbeitet seit 15 Jahren für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und leitet unter anderem das globale Grippeprogramm. In einer ZDF-Dokumentation machte Lauterbach im März verächtliche Bemerkungen über ihn.

Der Minister sagte, niemand in der Wissenschaft käme auf die Idee zu sagen, Storr sei ein Top-Virologe und könne mit dem Virologen der Charité Drosten verglichen werden: „Natürlich sind St. Pauli FC und Bayern München beides Fußballmannschaften. Aber man konnte den Unterschied verstehen – so ist das in der Wissenschaft.“

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Notiz:

In einem früheren Artikel zum Thema schrieb WELT, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach habe den Auftrag zur Bewertung der Corona-Maßnahmen zurückgenommen. Das ist falsch. Wir haben den fehlerhaften Text durch den Text des Autors ersetzt und entschuldigen uns für die fehlerhafte Formulierung.