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Klimabonus: Haltung der Grünen „für ÖVP nicht akzeptabel“

ÖVP-Generalsekretärin Laura Zachslener schlug heute gegenüber dem Koalitionspartner der Grünen einen äußerst harten Ton an: Der Vorstoß der Grünen, den Klimabonus für Asylsuchende zu streichen, sei „für die ÖVP nicht hinnehmbar“, sagte sie in einer schriftlichen Stellungnahme.

Wenn sich die Grünen hier nicht “bewegen”, sei “für die Volkspartei eine rote Linie überschritten”. Denn “das können und wollen wir (…) nicht hinnehmen”, drohte Zachslener.

Bei einer Pressekonferenz am Vortag folgte der ÖVP-Generalsekretär der ursprünglich von der kandidierenden Tiroler Volkspartei erhobenen Forderung, das Klimabonusgesetz schnellstmöglich so zu ändern, dass Asylsuchende die Leistung nicht mehr erhalten.

“objektiv definiert”

Vizekanzler Werner Kogler und Umweltministerin Leonor Gevesler (beide Grüne) wiesen diesen Antrag umgehend zurück. Es sei „richtig“ und „objektiv festgestellt“, dass das Gesetz einen Klimabonus für alle Personen vorsehe, die sich seit mindestens sechs Monaten in Österreich aufhalten, erklärte Kogler. Die ÖVP befürworte dieses Gesetz auf allen Ebenen klar.

FPÖ spricht von „koalitionsfreiem Raum“

Für die FPÖ erneuerte Parteichef Herbert Kickl den Vorschlag an die ÖVP, den im Regierungsprogramm vorgesehenen „koalitionsfreien Raum“ zu nutzen: „Wenn es die ÖVP wirklich ernst meint, kann sie mit uns über die notwendigen Gesetzesänderungen entscheiden Unterstützer der Freiheit zu jeder Zeit”, sagte er in einer Sendung.