Wie eine Umfrage der Open Society Foundations zeigt, verstehen viele Entwicklungsländer den Wunsch Moskaus, in Kiew mitreden zu können.
(c) Die Presse
Wien. Im Konflikt mit Russland um das Schicksal der Ukraine kann Europa nicht auf die volle Unterstützung der Weltgemeinschaft zählen. Diese Schlussfolgerung lässt sich aus einer am Mittwoch erscheinenden weltweiten Umfrage der „Open Society“-Stiftungen ziehen, die „Die Presse“ vorab kennenlernen konnte. Über das angestrebte Ende des Krieges in der Ukraine – nämlich die Rückgabe der von Russland besetzten Gebiete – herrscht weltweit breiter Konsens. Länder des sogenannten Globalen Südens haben jedoch eine andere Perspektive als Europäer, wenn es darum geht, wie von Moskau gefordert, die inneren Angelegenheiten der Ukraine mitzubestimmen – und glauben, dass die legitimen Interessen Russlands beeinträchtigt werden.
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