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Lake Mead: Ein schrumpfender US-Stausee in der Nähe von Las Vegas setzt eine weitere Leiche frei

Veröffentlicht27. Juli 2022, 07:52

Lake Mead: Ein schrumpfender US-Stausee in der Nähe von Las Vegas setzt eine weitere Leiche frei

Die dritte Leiche innerhalb von drei Monaten wurde in Lake Mead in der Nähe von Las Vegas aufgrund sinkender Wasserstände gefunden. Die Behörden erwarten weitere Erkenntnisse.

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Der Lake Mead Reservoir in der Nähe von Las Vegas hat derzeit einen sehr niedrigen Wasserstand.

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Durch das Absinken des Wasserspiegels gibt der See nun vieles preis, was lange Zeit verborgen war.

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Innerhalb von drei Monaten wurden bereits drei Leichen gefunden.

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  • Zum dritten Mal in kurzer Zeit wurden menschliche Überreste in einem Gewässer in der Nähe von Las Vegas gefunden.

  • Das liegt daran, dass der Wasserstand im Lake Mead sehr niedrig ist.

  • Im Westen der USA herrscht derzeit eine anhaltende Dürre.

Die dritte Leiche innerhalb von drei Monaten ist im US-Stausee Lake Mead nahe der Glücksspielmetropole Las Vegas bei sinkendem Wasserspiegel gefunden worden. Nach Angaben des US National Park Service alarmierte ein Zeuge Anfang dieser Woche die Behörden und informierte sie über die Entdeckung menschlicher Überreste. Der Gerichtsmediziner muss nun die Todesursache feststellen. Weitere Angaben machte die Nationalparkverwaltung angesichts der laufenden Ermittlungen zunächst nicht.

Der Wasserstand im Lake Mead ist aufgrund der anhaltenden Dürre im Westen der Vereinigten Staaten erheblich gesunken. Dabei kam es Anfang Mai zu einem unheimlichen Fund: Am ausgetrockneten Ufer des Stausees entdeckten Wanderer ein Fass mit den Überresten eines Mannes, der vermutlich Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre in den Kopf geschossen worden war. Las Vegas war zum Zeitpunkt des Mordes ein Hotspot der organisierten Kriminalität.

Die Behörden gehen davon aus, dass weitere Leichen gefunden werden

Nur wenige Tage nachdem die Leiche in dem Fass gefunden wurde, wurde eine weitere Leiche entdeckt. Hier gibt es keine Hinweise auf ein Verbrechen. Bereits im Mai hatten die Behörden erklärt, dass sie angesichts des sinkenden Wasserspiegels mit weiteren Leichenfunden rechnen.

Lake Mead ist der größte Stausee der Vereinigten Staaten. Er wurde in den 1930er Jahren im Rahmen des Hoover Dam-Projekts angelegt und versorgt 25 Millionen Menschen mit Trinkwasser. Doch wegen der Dürre ist der Wasserspiegel auf den niedrigsten Stand seit 1937 gesunken. Wissenschaftlern zufolge trägt der vom Menschen verursachte Klimawandel zur Dürre in den westlichen Bundesstaaten bei.

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(AFP/eng)