Leichtathletik
Mit starken 68,30 Metern wurde Diskuswerfer Lucas Weisheidering am Donnerstag Zweiter bei der Diamond League in Rom. Der Oberösterreicher musste sich nur dem Slowenen Christian Cech geschlagen geben, der das dritte Match der Serie mit 70,72 m gewann, Rang drei ging an den schwedischen Olympiasieger Daniel Stahl (65,87 m).
09.06.2022 21.25
Heute online, 21:25
Weisheidinger, der kürzlich in Eisenstadt den neuen österreichischen Rekord von 69,11 m gebrochen hatte, wurde nach einer chaotischen Ankunft in Birmingham Vierter und in Rabat Fünfter. In der Gesamtwertung liegt der 30-Jährige mit 16 Punkten bereits auf Rang vier hinter dem Tschechen (24), Stal (19) und dem Litauer Andrius Gudzius (17). Weißhaidinger ist der Finalplatz in der Diamond League in Zürich ziemlich sicher, die ersten Sechs werden dabei sein.
Die Weißhaidinger-Serie in der italienischen Hauptstadt konnte sich sehen lassen: Fünf der sechs Versuche waren gültig, neben der Oberweite erzielte er auch 65,96, 66,23 und 67,40 m.
Der Platz vor dem Olympiasieger bringt Selbstvertrauen
“Tolle Sache!” Dieser zweite Platz macht mich glücklich und gibt mir viel Selbstvertrauen, genauso wie die Tatsache, dass ich es geschafft habe, mich vom Olympiasieger zu verabschieden“, erklärte Weisheidinger. Endlich fand er den Flow, den er sich erhofft hatte und verbesserte sich von Wurf zu Wurf.
Trainer Gregor Högler sah das ähnlich: „Es war technisch super, jetzt weiß jeder, dass Lucas auch in diesem Jahr bei wichtigen Wettkämpfen zu berücksichtigen sein wird. Selbst mit seiner drittbesten Distanz würde Lucas immer noch Zweiter werden – das sagt alles.“ Höhepunkte der Saison sind die Eugene-Weltmeisterschaften im Juli und die Europameisterschaften in München im August.
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