Dresden. Heute Abend geht es für Dynamo Dresden um alles oder nichts. Nach dem 0:0 im ersten Relegationsspiel trifft der Fußball-Zweitligist um 20.30 Uhr im eigenen Stadion im entscheidenden Rückspiel auf den 1. FC Kaiserslautern. Die Zeichen stehen klar: Wer gewinnt, spielt in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga.
Dynamo Dresden und der 1. FC Kaiserslautern stehen zur Halbzeit 0:0.
Ein mutiger Start nach Dresden
Halbzeit: Dynamo braucht einen Sieg, um auf den Beinen zu bleiben – und das kann das Team sagen. Vor der Pause hat Dresden mehr Chancen als der Gegner aus Kaiserslautern, überzeugt mit Griffstärke und Angriffsgeschwindigkeit. Präzision für ein Tor am Ende gibt es derzeit nicht.
Yannick Stark verletzte sich früh
45. + 2 Minuten: Ein direkter Pass von Solbauer nach einem Freistoß von Oliver Batista Mayer misslingt, das ist die letzte Chance für die erste Halbzeit.
45 Minuten: Königsdorfer ist im Strafraum wieder positiv – da ist die nächste Großchance für Dynamo. Nach einem Dribbling vom Flügel in der Mitte schoss er ins kurze Eck und der Ball traf das Außennetz.
42 Minuten: Ransford-Jeboa Königsdorfer erhielt Applaus von den Fans für sein Dribbling durch die Abwehr von Kaiserslautern. Der Flügelstürmer probierte viele Tricks aus, konnte bisher aber nur einmal abschließen.
39 Minuten: Robin Becker zieht Mike Wunderlich das Trikot aus und sieht die erste Gelbe Karte des Spiels.
38 Minuten: Jetzt spielen beide Mannschaften so zurückhaltend wie im Hinspiel. Spieler trauen sich selten vor die Gästetür, viel energischere Zweikämpfe gibt es im Mittelfeld.
29 Minuten: Der Spieler mit der höchsten Wertung Dresdens im Hinspiel – Yannick Stark – muss ausgewechselt werden. An seine Stelle tritt der offensivere Oliver Batista Meier.
28 Minuten: Im Gegenteil, Yannick Stark beugt erneut seinen Knöchel und hält ihn vor Schmerzen zurück. Capreti hat keinen klassischen Sechser mehr auf der Bank. Gleichzeitig musste Stark im Hinspiel Paul Will ersetzen, der mit einer Gehirnerschütterung ausfiel. Es muss wahrscheinlich ersetzt werden.
26 Minuten: Das Finish von Philip Hercher wurde blockiert, während Yannick Stark weiter behandelt wurde. Nach dieser Aktion kehrt er auf das Feld zurück, aber es scheint, dass er immer noch Schmerzen im Knöchel hat.
23 Minuten: Robin Becker bleibt nach einem Duell mit Terrence Boyd mit krankem Gesicht und Augenproblemen zurück. Gleichzeitig klagt Yannick Stark über Fußschmerzen und wird barfuß mit Klebeband behandelt. Fancamps nutzen Zwangsunterbrechungen, um Pyrotechnik neu zu zünden.
18 Minuten: Kevin Brol neutralisierte einen abgefälschten Schuss von Mike Wunderlich, der Ball landete aus großer Distanz gefährlich vor seinem Tor.
15 Minuten: Mit einem akrobatischen Volleyschuss nach einer Hereingabe versuchte Terrence Boyd im Dresdner Strafraum den Abschluss, der Ball ging mit hoher Geschwindigkeit am Tor vorbei.
14 Minuten: Ransford-Jeboa Königsdorfer nutzte sein Tempo und zog vom linken Flügel in Richtung Strafraum, dribbelte zwei Verteidiger von Kaiserslautern, doch sein Abschluss danach ist zu schwach.
11 Minuten: Jetzt hat der 1. FC Kaiserslautern seine erste Chance im Spiel. Terrence Boyd hat zwei Schüsse im Dresdner Strafraum, während Robin Becker sein Team mit einem Schuss vor dem Rückstand bewahrt.
Dynamo-Trainer Capreti hoffte vor dem Spiel auf ein Feuerwerk auf dem Feld. Das reichte für die Ränge, die beiden Mannschaften liefern sich zudem ein leidenschaftliches Duell. © Jan Hübner
9 Minuten: Dynamos Top-Stürmer Daferner schloss erneut ab, diesmal mit dem Kopf über das Kaiserslauterner Tor, nachdem Patrick Weichrauch einen Freistoß ausgeführt hatte.
4. Minute: Christoph Daferner hat die erste große Chance für Dynamo Dresden. Nach einem Fehlpass von Kaiserslautern schoss er aus zentraler Position auf das Tor der Gäste Raab, der Ball verfehlte das Tor nur um Zentimeter.
3. Minute: Die Fans sind in den ersten Minuten am hellsten. Auf beiden Seiten wird viel Pyrotechnik gezündet, während sich die Mannschaften auf dem Spielfeld dennoch nicht vor das gegnerische Tor trauen. Dynamo spiegelt die Aufstellung von Kaiserslautern wider, spielt anders als im Hinspiel mit einer Vierer- statt einer Dreierkette in der Abwehr.
1. Minute: Daniel Siebert signalisiert das Spiel mit zwei Minuten Verspätung. Christoph Daferner startet für Dynamo.
Was passiert vor dem Spiel in Dresden
20.30 Uhr: Pyrotechnik und Böller im Stadion
Während Dresdner Fans am Stadion Pyrotechnik anzündeten, flog eine Rakete aus dem Gästeblock auf die anderen Fans zu, Feuerwerkskörper wurden gezündet und es herrschte Nebel im Stadion.
Die Choreographie der Dynamo Ultras vor dem Spiel. Pyrotechnische Geräte wurden auf beiden Seiten gesprengt. © Jan Hübner
20.26 Uhr: Stimmung im Stadion
Die Fans von Kaiserslautern, die zu Besuch waren, streuten eine Choreographie in ihren eigenen Block, während der Rest des Stadions die Dresdner Club-Hymne sang und im K-Block ein großes Banner entrollte. Die Teams werden bald eintreffen, Kapitän von Dynamo wird Tim Knipping sein.
20.20 Uhr: Der ehemalige Kapitän äußert sich zum Spiel und seiner Zukunft
Sebastian May ist sich sicher: „Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, um zu gewinnen.“ Vor dem Spiel sprach der verletzte Verteidiger mit seinen Kollegen von Sky über seine Situation in Dresden. „Ich will hier bleiben – egal in welcher Liga.“ Gespräche gab es laut May noch nicht, sein Vertrag läuft am Ende der Saison aus.
20.10 Uhr: Unsicherheit bei den elf Starts von Dynamo
Mit der Ablösung von Guram Giorbelidze durch Robin Becker in der Dresdner Startelf wirft der Dresdner Trainer Fragen auf: Spielt seine Mannschaft mit vier oder drei Verteidigern in der Abwehr? Doch Guerino Capretti wollte die Antwort vor dem Match nicht verraten: „Davon kann man sich sofort ein Bild machen“, sagte der Coach, dessen Zukunft auch vom Ausgang dieses Matches abhängt.
Spannung und Vorfreude: Die gelb gekleideten Dynamo-Fans stehen schon Stunden vor Beginn im Rudolf-Harbig-Stadion. © René Meinig
20.03 Uhr: Der Sportchef und der Trainer kommentieren das Spiel
Die Saison 2021/22 für Dynamo endet heute mit dem Klassenerhalt – unabhängig vom Ergebnis. Sportvorstand Ralph Becker nannte dieses Jahr eine „schwierige Geburt“, ist aber von der Leistung der Mannschaft überzeugt. Coach Guerino Capretti sprach mit dem Sky-Mikrofonteam: „Die Jungs sind heiß und konzentriert. Es ist eine gesunde Mischung aus Anspannung und Entspannung im Team“, sagte er.
19.51 Uhr: Sicherheitsmaßnahmen der Polizei
Ein Polizeihubschrauber kreist jetzt über dem Stadion, doch die Atmosphäre bei der Ankunft ist noch ruhig.
Ganz in Gelb: Unter diesem Motto besucht die aktive Fanszene die Relegationsspiele. K-Block füllt sich. © dpa/Robert Michael
19.33 Uhr: Wer kann Dynamo ersetzen?
Hätte es nach 90 Minuten und Verlängerung immer noch keinen Sieger gegeben, wäre das Spiel ins Elfmeterschießen gegangen. Auch Dynamo hat potenzielle Torschützen auf der Bank. Mit Panayotis Vlahodimos, Brandon Borello, Vaclav Drchal, Brandon Borello und Oliver Batista Meyer stehen fünf Offensivspieler in der Reserve. Außerdem auf der Bank: Torhüter Anton Mitryushkin, Guram Giorbelidze, Maurice Schroeter, Justin Lewe und Kevin Ehlers.
Stunden vor dem Start standen die Fans Schlange, um das Rudolf-Harbig-Stadion zu erreichen. Jetzt ist die Arena voll, Spieler und Fans bereiten sich auf das Match vor. © dpa/Robert Michael
19.25 Uhr: Der Trainer gibt die Aufstellung bekannt
Dynamo Dresden hat den Rückkampf um den Klassenerhalt veröffentlicht. Trainer Guerino Capretti veränderte im Vergleich zum Hinspiel drei Positionen: Paul Will und Michael Akoto waren verletzt, Guram Giorbelidze saß nur auf der Bank. Julius Cade, Ex-Kapitän Yannick Stark und Robin Becker stehen in der Startelf.
Das gesamte Team von Dynamo auf einen Blick: Kevin Brol – Michael Solbauer, Tim Knipping, Chris Lewe – Yannick Stark, Julius Kade – Agimang Diavuzi, Patrick Weichrauch, Robin Becker – Ransford-Jeboa Koenigsdorfer, Christoph Daffer.
19.20 Uhr: Stimmung heben und singen
Als das Dynamo-Team das Feld betritt, um das Feld zu inspizieren, füllt sich der K-Block, wo sich die aktive Fanszene versammelt.
19.16 Uhr: Ministerpräsident Kretschmer ist im Stadion
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert verfolgen die Relegation der Relegation live im Rudolf-Harbig-Stadion. Auch einige ehemalige Dynamo-Spieler wie die Ehrenspielführer Klaus Zamer und Ulf Kirsten sowie die ehemaligen Publikumslieblinge Tony Leistner, Benny Kirsten und Stefan Kucke sind unter den Zuschauern.
19.04 Uhr: Die Mannschaften treffen im Stadion ein
Der Mannschaftsbus für die Gäste aus Kaiserslautern kommt um 18.53 Uhr am Stadion an, Dynamo kommt elf Minuten später an. Empfang aus Dresden ist selten – zwei, drei kurze Anrufe, mehr nicht. Nun stehen beide Mannschaften im Rudolf-Harbig-Stadion und bereiten sich auf das Spiel vor.
19.01 Uhr: So bereitet sich die Stadt auf das Spiel vor
Willkommen zum Live-Spiel zur Relegation der Relegation zwischen Dynamo Dresden und dem 1. FC Kaiserslautern. Nach dem 0:0 im Hinspiel ist die Rechnung einfach: Wer heute gewinnt, spielt in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga. Auch die Polizei hat sich auf das explosive Spiel vorbereitet – zwei Wasserwerfer und ein Räumpanzer sind gerade über die Königsbrücker Straße gerollt. Mehr als 1.000 Beamte sind im Einsatz, das Spiel wird als Risikospiel eingestuft.
Mehr zum Hintergrund des Spiels können Sie hier nachlesen:
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