Torhüter Ugrinich ist berühmt von Ndiaye und Schultz nach dem 2:0 bei Luzern Foto: keystone
Der FC Luzern bleibt in der Super League. Die Innerschweizer verteidigten ihren Platz dank dem Heimsieg mit 2:0 im Sperrfeuer gegen den Herausforderer Schaffhausen. Drei Tage nach dem 2:2-Sieg unterschrieben Marvin Schultz und Philipp Ugrinich beim Favoriten.
Luzern – Schaffhausen 2:0
Erstes Spiel: 2:2
Der FC Luzern erlebt das Saisonfinale, womit sich das Sperrfeuer fast schon gelohnt hat. Im ausverkauften Stadion feiert der Vorletzte der vergangenen Saison in der Super League den Klassenerhalt. Die Stimmung unter den Luzerner Fans war von der ersten bis zur letzten Minute ausgelassen, auch wenn die Nervosität erst nach dem 2:0 von Filip Ugrinic in der 70. Minute nachließ.
Ugrinick kaufte Luzern 2:0 Video: SRF
Die Luzerner konnten in der Revanche keinen Klassenunterschied zeigen, waren aber die stärkere Mannschaft. Für den entscheidenden Spielbeginn gab es in der 19. Minute einen Elfmeter, den der Deutsche Marvin Schultz verwandelte. Danach hatte die Oberschicht immer Ärger, aber er konnte seine Nerven effizienter schonen. Bevor Ugrinic den zweiten Treffer erzielte, ließen Dejan Sorgic, Pascal Schurpf und Christian Gentner gute Chancen aus.
Die Stimmen des Spiels
FCL-Trainer Mario Frick:
„Wir sind glücklich, heute gewonnen zu haben. Es war eine grosse Aufgabe – Kompliment an die Schaffhauserinnen und Schaffhauser. Wir haben es verdient, in der Super League zu bleiben. Es ist ein unvergessliches Gefühl, aber sehr ungesund. Ich bin froh, dass wir nächste Saison frei spielen und aus unseren Fehlern lernen können. Ich habe noch nie einen solchen Druck als Trainer gespürt. Ich bin sehr erleichtert, es ist fertig.“
FCL-Torhüter Marius Müller:
„Es ist gut, dass wir gewonnen haben. Wir haben es uns sehr schwer gemacht. Die Saison hat viel Energie gekostet. Ich bin sehr stolz, dass uns das gelungen ist. Toll, dass der Donnerstag so war. Schaffhausen spielte zwei große Spiele. Wir wussten uns heute zu präsentieren, um zu gewinnen. Wir fahren gut gelaunt in den Urlaub.“
FCL-Torschützenkönig Filip Ugrinich:
„Am Ende war ich völlig erschüttert. Die Erleichterung fühlt sich jetzt sehr gut an. Wir sind alle erleichtert, oben zu sein. Vielen Dank an alle Beteiligten.“
FCS-Trainer Martin Andermatt:
„Ich gratuliere dem FC Luzern zum Klassenerhalt. Die Mannschaft hat uns alles gegeben, es ist bitter zu verlieren. Wir haben gezeigt, dass wir in die Super League wollen. Niemand von uns sollte beschuldigt werden. Schließlich geht es auch Müller gut.“
Der Widerstand kam vom FC Schaffhausen. Die Unterschicht hatte keine Angst vor der Landschaft und reagierte auf den Schlag. Der Biss von Schaffhausen tauchte immer wieder auf und die Zweikämpfe verlagerten sich in die Grauzone. Er war in der heißesten Phase, kurz vor der Pause, dank der vorsichtigen und konsequenten Spielweise von Schiedsrichter Sandro Scherer wurde das Spiel nicht schlechter.
Schaffhausen war im Kampf ebenbürtig, im Spiel aber lange Zeit etwas hilflos, es sei denn, Raul Bobadilla oder Joaquin Ardais hatten keinen Platz für ihre Tricks. Erst in der letzten halben Stunde erarbeitete sich das Team mit den Trainern Hakan Yakin und Martin Andermatt gute Stellungen, die vom Luzerner Torhüter Marius Müller ausgebremst wurden. Uranus Bislimi, Francisco Rodriguez und Guillermo Padula könnten dem Anwärter, der zum neunten Mal in Folge in der Challenge League bleiben wird, wieder Hoffnung geben. Im nächsten Jahr werden mit der Erweiterung der Super League die Aufstiegschancen etwas höher sein.
Hakan Yakin und Martin Andermatt müssen nächste Saison neu starten. Bild: Schlussstein
Luzern wird hoffen, nächste Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Die Weichen scheinen richtig gestellt zu sein. Der FCL spielte unter Mario Frick eine gute zweite Halbzeit. Die Liechtensteiner formten aus einer unsicheren Gruppe ein solides Team, das auch in schwierigen Situationen überzeugen konnte. Die letzte Prüfung im Sperrfeuer musste das Team bestehen, nachdem es am direkten Klassenerhalt schlicht gescheitert war. Sie hat ihn nicht nur bestanden, sondern vor mehr als 15.000 Zuschauern in Partystimmung getanzt. Alles ist gut, was gut endet für den FC Luzern.
das Telegramm:
Luzern – Schaffhausen 2:0 (1:0) 15 500 Zuschauer. – SR Schärer Tore: 19. Schultz (Elfmeter) 1:0. 70. Ugrinich (Kvasina) 2:0 Luzern: Müller, Dreger, Burch, Simani, Friedek; Schultz (76. Campo), Jashari, Ugrinich (91. Sidler); Schürpf (57. Gentner); Sorgic (Kwasina 46), Abubakar (Ndiaye 76) Schaffhausen: Ruberto; Krasnichi, Müller, Padula, Lika; Bislimi, Hamdiu (Stevic 71), Gonzalez (Rodriguez 60), Georgiev (Kalem 71); Ardaiz, Bobadilla (60er Del Toro) Bemerkungen: Luzern ohne Kumik, Loretz und Moni (alle verwundet). Schaffhausen ohne Mauche und Paulinho (beide verletzt). Verwarnungen: 27. Sorgic (unsportlich). 31. Schulz (fal). 39. Friedek (fal). 41. Krasnichi (unsportlicher Geist). 41. Bobadilla (unsportlich), 71. Ugrinic (unsportlich), 74. Simani (Foul), 74. Rodriguez (Einspruch). (Vorschuss / sda)
Die Super League ist seit 2005 abgeschafft
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Die Super League ist seit 2005 abgeschafft
Quelle: Keystone / Laurent Gillieron
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