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Man City schlug Real Madrid in einem Spektakel mit sieben Toren

ManCity-Trainer Pep Guardiola ahnt vor dem heißen Halbfinalspiel gegen Real Madrid Böses. „Wir werden leiden“, sagte er ehrfürchtig. Wohl mit besonderem Blick auf Stürmer Karim Benzema, der gegen City sein 600. Spiel für Real bestreitet – und vor dem Start schon sagenhafte 39 Tore in dieser Saison in allen Wettbewerben erzielt hat. In 40 Einsätzen.

Doch für die Musik in diesem ersten Halbfinale sorgt ein anderer Superstar: Kevin De Bruyne! Der Belgier nickte in der zweiten Minute per Kopf zum 1:0 ein – und tat Guardiolas Anfangs einiges an den Nerven.

Die Royals sind in der Anfangsphase richtig kaputt, spielen direkt an die Wand. In der 11. Minute schuf De Bruyne mit seiner Hereingabe die Führung von Gabriel Jesus mit 2:0.

Madrid-Stars zu Statisten herabgestuft

Real-Madrid-Trainer Carlo Ancelotti, dreimaliger Champions-League-Sieger als Coach (zweimal Milan, einmal Real Madrid), traut seinen Augen nicht. Seine Sterne? Zuerst sind sie nur Statisten! Gespielt von De Bruyne, der zum siebten Mal seit 2020 in einem internationalen K.o.-Spiel traf. Und damit einmal mehr seine Bedeutung in ganz großen Spielen unterstreicht.

De Bruynes kraftvolle Spielzüge starten ein Spiel, das mit der Zeit immer besser wird – und in dem Real allmählich an Stärke gewinnt. Benzema (33.) wird zwecks Kommunikation gemeldet. Wer sonst? Und Vinicius Jr. (55.) fand in der zweiten Halbzeit nach einem Mega-Lauf über die Hälfte des Feldes schnell eine 3:1-Antwort auf Phil Foden (53.). Guardiola kann nicht wirklich auf Leiden verzichten! Plötzlich ist es wild im Etihad-Stadion.

Denn dem Traumtor von Bernardo Silva (74.) zum 4:2 folgte sofort das 4:3 von Benzema durch einen Elfmeter mit der Hand. Wahnsinn! Erst in der 93. Minute kann sich Pep erleichtert zurücklehnen. Der Sieg im ersten Match ist perfekt. (mpe)