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Mehrere starben bei Bränden im Norden Kasachstans

Bei Bränden im nördlichen Teil der ehemaligen Sowjetrepublik Kasachstan in Zentralasien sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Heute Morgen wurde die Leiche eines 1936 geborenen Mannes in einem Dorf bei Rodungen nach einem großen Waldbrand unter den Trümmern gefunden, teilte die Generalbundesanwaltschaft mit.

In vier Dörfern im Grenzgebiet zu Russland wurden mehr als 100 Gebäude beschädigt. Den Angaben zufolge gibt es weitere Tote und mindestens zehn Verletzte.

Die Behörden haben das Feuer auf insgesamt mehr als 43.000 Hektar abgegrenzt. Das Feuer sei unter Kontrolle gebracht worden, berichtet die staatliche Agentur Kazinform. Hunderte Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Wind und Trockenheit würden die Ausbreitung des Feuers begünstigen. Berichten zufolge wurden mehr als 1.800 Menschen evakuiert.

Die Staatsanwaltschaft meldete auch einen Brand in einem Jagdgeschäft in der Stadt Kostanay, ebenfalls im Norden Kasachstans. Vier Menschen starben, drei weitere wurden verletzt. Die Flammen würden auf andere Gebäude und geparkte Autos übergreifen.