WIRTSCHAFT
Bewohner von Mehrparteienhäusern können die Heizung in der Regel nicht ersetzen und sind oft auf Maßnahmen und Entscheidungen des Hauseigentümers angewiesen. Das ist in Zeiten wie diesen oft schwierig.
26.09.2022 28.12
Online ab heute, 12.28 Uhr
Lüften, Energiesparlampen oder Duschen statt Baden – so können Mieter oder Eigentümer von Wohnungen Energie sparen, so der Verband gemeinnütziger Vereine.
Dunkelheit im Treppenhaus ist keine Option
Laut der Wohnungsbaugesellschaft GWG in Linz sparen Wohnungsbaugenossenschaften in facettenreichen Gebäuden, zum Beispiel mit energiesparendem Dämmmaterial oder LEDs in Treppenhäusern. Allerdings, sagt Geschäftsführer Wolfgang Pfeil, geht es nachts nicht ohne Licht im Treppenhaus. „Es geht auch um die Sicherheit der Menschen. Es wäre undenkbar, das Treppenhaus nachts nicht zu beleuchten. Auch bei den Aufzügen sehe ich kein Einsparpotenzial“, sagt Wolfgang Pfeil.
Die Bewohner müssen sich der steigenden Kosten bewusst sein
Die Heizperiode beginnt in der Regel, wenn die Außentemperatur mehrere Tage hintereinander unter ein bestimmtes Niveau sinkt. Laut der Wohnungsbaugenossenschaft Innviertel ISG in Ried im Innkreis wird seit langem darauf geachtet, in Wohngebäuden auf Zentralheizung oder Pellets umzusteigen. Klar sei aber, dass die Anwohner auf steigende Betriebskosten achten müssten, sagt ISG-Geschäftsführer Herug Pernsteiner. „Natürlich ist es nachvollziehbar, dass die Anwohner jetzt davon betroffen sind, dass wir große Preiserhöhungen haben, die wir dann weitergeben müssen“, sagt Herwig Pernsteiner.
Auch der Verband der Bausparkassen wird ein Poster mit Energiespartipps aufhängen.
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