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Millionenschaden nach Brand im Prinzregentenstadion in München

Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei wegen Großbrand im Prinzregentenstadion in München: Mehr als 100 Einsatzkräfte und mehr als 20 Löschfahrzeuge waren am Samstagmorgen im Einsatz und konnten den Brand nach rund dreieinhalb Stunden löschen. Soweit wir wissen, wurde niemand verletzt. Es steht ein Schaden von mehreren Millionen Euro im Raum. Das sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Zunächst hatten die Ermittler mehrere 100.000 Euro angenommen. Brandstiftung ist nach den bisherigen Daten ausgeschlossen, die Brandursache ist aber noch unklar.

Flammen aus dem ersten Stock

Die Brandschutzanlage des Prinzregentenbades und des Stadions, betrieben von den Münchner Aktiengesellschaften, löste gegen sechs Uhr Alarm aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war es für die Feuerwehr zunächst schwierig, den Brandherd zu lokalisieren. Die Flammen haben die Saunen, das Dampfbad und die Umkleidekabinen im ersten Stock erfasst.

Schwierige Löscharbeiten

Drei Feuerwehrfahrzeuge und mehrere Spezialfahrzeuge mit mehr als 120 Einsatzkräften bekämpften den Brand von außen mit Drehleitern und von innen mit Atemschutzgeräten. Einsatzkräfte mussten die Glasfassade über dem Haupteingang teilweise aufbrechen, um Zugang zu den Flammen zu erhalten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Da das Stadion noch nicht geöffnet war, wurde niemand verletzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an

Die Prinzregentenstraße musste zwischen Prinzregentenplatz und Ismaninger Straße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Feuerwehrleute sind bereits vor Ort, um die Brandursache im Prinzregentenstadion zu ermitteln. Anwohner können ihre Fenster wieder öffnen.