„Weitere Rückmeldungen haben uns noch nicht erreicht“, sagte eine Sprecherin auf Anfrage der APA. Zwei weitere Opfer zeigten jedoch bei der Staatsanwaltschaft Kinder und Jugendliche an. Damit sind möglicherweise vier weitere Opfer der Erzieherin bekannt.
Daten- und Bildträger
Wie das Kultusministerium einräumte, stellte die Lehrerin Datenträger mit Bildmaterial zur Verfügung, das auf deutlich mehr als 25 von sexueller Gewalt betroffene Schülerinnen und Schüler hinweist: „Wir wissen von der Staatsanwaltschaft, dass es weitere Fotos gibt, die auf keine Person übertragbar sind. Dem Bildungsministerium sind diese Fotos nicht bekannt und es ist nicht bekannt, ob sie im Zusammenhang mit einer Schule aufgenommen wurden.”
Die Lehrerin arbeitet seit Mitte der 1990er Jahre an der Schule. Nach einer Anzeige wurde er 2019 durchsucht, bevor er zu den Vorwürfen befragt wurde, er nahm sich das Leben. Dass er seit 2004 überwiegend minderjährige Jungen angreift und die Opfer in oder innerhalb der Schule filmt oder fotografiert, ist bis heute in der Schule umstritten. Auf die Frage, wie der Schulalltag dort laufe, sagte das Schulamt, es laufe grundsätzlich gut: “Medieninteresse ist für die Schule schwierig, wie Kamerateams außerhalb der Schule.” Die Schulpsychologin ist „jeden Tag anwesend“ und steht Schülern und Mitarbeitern bei Gesprächsbedarf zur Verfügung.
organisiertes Ermittlungsverfahren
Die Staatsanwaltschaft Wien hat die Ermittlungen gegen den Verdächtigen nach dessen Suizid eingestellt. Derzeit sind keine weiteren Anfragen offen. Wie Behördensprecherin Nina Busek auf APA-Anfrage erklärte, sind der Staatsanwaltschaft bisher keine Umstände bekannt, die darauf hindeuten könnten, dass Schulleitungen oder Schulbehörden Informationen über die Angriffe erhalten und nicht entsprechend aufgeklärt haben.
Add Comment