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Mo Farah enthüllt eine Lebenslüge über seine falsche Identität

Brite entlarvt die Lüge des Lebens

Mo Farah: „Ich bin nicht der, für den Sie mich halten“

Unglaubliche Enthüllung eines absoluten Weltstars: Mo Farah (39), der viermalige Langstrecken-Olympiasieger, lebt seit 30 Jahren mit falscher Identität.

Gepostet: 07:49 Uhr

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Aktualisiert: 8:39 Uhr

Großbritanniens Star-Läufer Mo Farah deckte in einer BBC-Dokumentation eine Lüge auf. Der viermalige Olympiasieger gab bekannt, dass er unter falschem Namen lebte.

„Die Wahrheit ist, ich bin nicht der, für den Sie mich halten“, sagte der zweifache Olympiasieger von London 2012 und Rio 2016 (über 5.000 m bzw. 10.000 m) in Auszügen vor der Premiere aus der Show mit dem Titel „The Real Mo Farah” (Der wahre Mo Farah).

Vater starb im Krieg

Der 39-Jährige aus Somalia sagte, er sei als Hussein Abdi Kahin in einer Region geboren worden, die inzwischen als Somaliland weitgehend unabhängig geworden ist. Im Gegensatz zu dem, was er zuvor gesagt hat, sagte Farah, seine Eltern hätten nie in Großbritannien gelebt.

Stattdessen starb sein Vater im Bürgerkrieg, als Farah vier Jahre alt war und er von seiner Mutter getrennt wurde. Als er neun Jahre alt war, wurde er schließlich von einer Frau, die er nicht kannte, nach Großbritannien gebracht.

„Ich wurde unter dem Namen eines anderen Kindes als Mohamed Farah illegal nach Großbritannien gebracht“, sagte der Spitzensportler. Auf der Insel nahm ihm die Frau alle Dokumente ab, die er hatte: “Sie hat sie vor meinen Augen zerrissen.” Da wusste ich, dass ich in Schwierigkeiten war.”

“Familie bedeutet mir alles”

Farah sagte, die Tatsache, dass er jetzt an die Öffentlichkeit geht, sei von seinen eigenen Kindern inspiriert worden. „Familie bedeutet mir alles und als Eltern bringt man seinen Kindern bei, ehrlich zu sein. Aber ich hatte immer das Gefühl, dieses Geheimnis zu haben, niemals ich selbst sein zu können und zu sagen, was wirklich passiert ist.” Jetzt sei es ihm wichtig, die Wahrheit sagen zu können, fuhr Farah fort.

Vom Schicksal des echten Mohamed Farah weiß der Sportler nichts. Ich hoffe, es geht mir gut, fügte er hinzu. Ein Anwalt warnt Farah in der Dokumentation davor, dass er durch die Enthüllung seine britische Staatsbürgerschaft verlieren könnte. Doch laut britischer Nachrichtenagentur PA hat das Innenministerium in London bereits angedeutet, dass er nichts zu befürchten habe. (SDA/che)

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