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Motiv für den Mord in Wien: Überforderung der Pflege

Gewalt von Männern gegen Frauen kommt in allen sozialen Schichten, Nationen, Familien und Berufsgruppen vor. Frauenmorde können auch Frauenmorde sein. Der Begriff soll zum Ausdruck bringen, dass diese Tötungen oft nicht durch individuelle Probleme verursacht werden, sondern durch gesamtgesellschaftliche Probleme wie die Abwertung von Frauen und patriarchalische Rollenbilder.

Hilfe für Opfer von Gewalt finden Sie hier:

Hotline für Frauen (Mo – So, 12:00 – 24:00 Uhr, kostenlos), 0800/222 555 Hotline für Männer: (Mo – So, 12:00 – 24:00 Uhr, kostenlos), 0800/246 247.

Wer Suizidgedanken hat, sollte sich an Menschen wenden, denen er vertraut. Über Gedanken zu sprechen hilft oft, sie zumindest vorübergehend zu klären. Wer für weitere Hilfevorschläge offen ist, kann sich an die Telefonseelsorge wenden: Sie leistet Erste Hilfe und vernetzt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken. Wenn Sie oder ein Angehöriger an Depressionen leidet, rufen Sie bitte kostenlos die 142 in Österreich an.

Das Österreichische Suizidpräventionsportal www.suizid-praevention.gv.at informiert über Unterstützungsangebote für drei Zielgruppen: Menschen mit Suizidgedanken, Menschen, die sich diesbezüglich Sorgen um andere machen, und Menschen, die durch Suizid einen geliebten Menschen verloren haben. Das Portal ist Teil des österreichischen Suizidpräventionsprogramms SUPRA des Gesundheitsministeriums.