Große Anstrengung in der Nacht
Müllbrand in Genf – 20 Menschen mit Vergiftungssymptomen
Am Sonntagabend brannte in Carouge GE Müll. Bei 20 Personen seien daraufhin Vergiftungssymptome festgestellt worden.
Veröffentlicht: 11:04
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Aktualisiert: 23:05 Uhr
Ein Müllbrand am Eingang eines Wohnhauses in Carouge GE verursachte in der Nacht auf Sonntag starke Rauchentwicklung. Retter untersuchten 51 Personen, von denen 20 Symptome einer Rauchvergiftung aufwiesen. Zwei Personen wurden in die Universitätsklinik gebracht.
Der Gesundheitszustand der beiden Verletzten sei noch nicht bekannt, sagte ein Sprecher des Genfer Feuerwehr- und Rettungsdienstes (SIS), ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, vor Ort.
10 Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz
25 Personen waren auf dem Gerüst, das derzeit das Gebäude umgibt, geflohen. Sie wurden jedoch auf der Veranda auf der anderen Seite des Hauses blockiert. Feuerwehrleute halfen ihnen, von der Leiter herunterzukommen, sagte ein SID-Sprecher.
Feuerwehr und Rettungsdienst wurden um 3:57 Uhr alarmiert und waren drei Minuten später vor Ort. Es waren 40 Feuerwehrleute mit zehn Autos im Einsatz. Außerdem waren fünf Rettungswagen und ein Rettungswagen vor Ort.
Die Bewohner wurden vorübergehend umgesiedelt
Das Feuer wurde schnell gelöscht, aber der Rauch füllte die Tür, wo das Feuer ausbrach. Alle Wohnungen an beiden Eingängen des Gebäudes wurden evakuiert. Der Rauch hatte sich vom Erdgeschoss bis zum achten und obersten Stockwerk ausgebreitet. Der Rauch war so dicht, dass Wärmebildkameras nicht eingesetzt werden konnten, sagte ein SIS-Sprecher.
Die verletzten Bewohner des Hauses am Haupteingang können nicht sofort in ihre Wohnungen zurückkehren und müssen vorübergehend woanders untergebracht werden, sagte ein SID-Sprecher. Eine Brandermittlung wurde eingeleitet. (SDA)
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