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Nach Vorermittlungen wurden bekannt: Handy und Tablet von Wallner wurden gelöscht, das Notebook war kaputt

Außerdem wurde das Notebook der Büroleitung für defekt erklärt. Das Landeshauptmannamt teilte dem ORF schriftlich mit, dass Wallners Geräte wegen eines seit längerer Zeit geplanten routinemäßigen Austauschs gelöscht worden seien.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass die WKStA untersucht, ob in der Finanzaffäre in Vorarlberg ein Anfangsverdacht gegen Wallner und die Landeswirtschaftsberater Karlheinz Rüdiser (bis 2019) und Marco Titler (ab 2019) bestand. Laut Staatsanwaltschaft Feldkirch besteht der Verdacht, dass Wallner, Rüdisser und Tittler gegen § 305 StGB verstoßen haben. Insbesondere: Waller könnte versuchen, Vorteile als Beamter für die gewissenhafte Erfüllung der Amtsgeschäfte zu beanspruchen, Rudiser und Titler könnten solche Vorteile annehmen.

Ein namentlich nicht genannter Geschäftsmann behauptete in einer eidesstattlichen Erklärung, Wallner habe um Anzeigen für die Wirtschaftsbund-Zeitung gebeten und dafür auch etwas versprochen – was der Landeshauptmann scharf als “völlige Lüge” zurückwies.

Kurz nach Bekanntwerden von Ermittlungsverfahren gegen ihn habe der Gouverneur darum gebeten, sein iPhone und iPad zu löschen, berichtete ZiB2. Das Tablet wurde gelöscht, das Handy lässt sich nicht klären. Dies stehe jedoch nicht im Zusammenhang mit der WKStA-Bekanntmachung, teilte das Wallner-Büro mit. Wie lange geplant, wurde der Gouverneur vergangene Woche mit einem neuen Handy ausgestattet. Und das iPad ist auch ein routinemäßiger Austausch.

Wallner muss sich am Mittwoch einem Misstrauensvotum im Landtag stellen. Die Opposition – FPÖ, SPÖ und NEOS – hat dies vor zwei Wochen eingeführt.