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Nächste Hitzewelle: Diese Teile Deutschlands sind besonders betroffen

Aktualisiert am 11.07.2022 13:09

  • Deutschland steht vor der nächsten Hitzewelle – vor allem im Südwesten.
  • Dies birgt auch gesundheitliche Risiken.
  • Allerdings wird es nicht so heiß, wie einige Wettermodelle letzte Woche prognostiziert haben.

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Einige Wettermodelle sagten vergangene Woche extreme Temperaturen für Deutschland voraus. Es sprach bis zu 45 oder 46 Grad. Nach aktuellen Berechnungen wird es aber nicht so heiß. Schwitzen ist weiterhin an der Tagesordnung, Deutschland steht die nächste regionale Hitzewelle bevor.

„Bis Mitte der Woche wird es im ganzen Land heiß, dann kühlt es in der zweiten Wochenhälfte ab. Den Südwesten schließen wir aus, da dürfte sich die heiße Luft festsetzen“, sagt Jacqueline Kern, a Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Am Sonntag.

Das kann sich auch auf die Gesundheit auswirken: „Je wärmer es wird, desto mehr wird der Körper belastet. Ältere Menschen und vor allem Obdachlose sind anfälliger.“

Gesundheitsminister Lauterbach befürchtet Todesopfer durch die Hitzewelle

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) twitterte am Wochenende, ältere und kranke Menschen sollten vor der Hitzewelle geschützt werden. „Flüssigkeiten zur Lagerung, Beatmungsgeräte, sprechen Sie über die Bedeutung der Flüssigkeitszufuhr. Sei verfügbar.“ Er fürchtete auch Todesfälle.

Hochsommerliche Temperaturen führten in den Jahren 2018 bis 2020 laut einer kürzlich veröffentlichten Studie zu Tausenden hitzebedingten Todesfällen in Deutschland. Erstmals seit Beginn des Untersuchungszeitraums im Jahr 1992 sei in drei aufeinanderfolgenden Jahren eine übermäßige hitzebedingte Sterblichkeit aufgetreten, sagen Forscher des Robert Koch-Instituts (RKI), des Umweltbundesamtes (Uba) und des Deutschen Wetterdienstes ( DWD). ) schrieb Anfang Juli im “Deutschen Ärzteblatt”.

Hohe Temperaturen können unter anderem das Herz-Kreislauf-System stark belasten und bestehende Symptome wie Atemwegserkrankungen verschlimmern. Da Hitze selten als direkte Todesursache erkannt wird, nutzten die Studienautoren statistische Methoden für ihre Analyse.

Das US-Wettermodell deutet zeitweise extreme Temperaturen an

In der vergangenen Woche und auch am vergangenen Wochenende warnten einige Meteorologen aufgrund von Daten des Global Forecast System (GFS) vor extremen Temperaturen über 40 Grad in Teilen Deutschlands. Das GFS ist ein globales Computermodell und Wettervorhersagemodell zur Analyse von Schwankungen, das vom United States National Weather Service (NWS) betrieben wird.

ARD-Meteorologe Carsten Schwanke etwa zeigte auf Twitter GFS-Vorhersagen, die für Dienstag 45 Grad in Nordrhein-Westfalen vorhersagten:

DWDs Kern sagte am Sonntag, dass Prognosen bis zum nächsten Wochenende noch ungewiss seien. Von „Rekordhitze“ oder „Megahitze“ kann noch keine Rede sein. Angesichts „sehr heißer Luft aus Südwest“ seien auch Temperaturen über 34 Grad möglich.

Kern verwies auf die Seite wärmewarnungen.de, auf der offizielle Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes einsehbar sind. Dort wurden von Montagmorgen bis Freitag keine Warnungen ausgesprochen.

Am Mittwoch im Südwesten bis 34 Grad – im Norden schwach

Bislang rechnet der DWD am Mittwoch mit Höchstwerten von 25 bis 31 Grad, im Südwesten mit bis zu 34 Grad. Der hohe Norden soll mit maximal 20 bis 25 Grad milder bleiben. Nach einer kurzen Abkühlung in weiten Teilen Deutschlands steigen die Temperaturen dann wieder an: „Zum Wochenende verlagert sich der neue Gipfel zurück nach Mitteleuropa und die Luft wird überall wieder wärmer“, sagte Kern. Dann könnte es nächstes Wochenende heiß und sonnig werden, sagte er.

Abgesehen vom äußersten Norden und äußersten Süden herrscht derzeit außerdem eine schwere Dürre. „In einigen Regionen West- und Südwestdeutschlands ist in diesem Monat kein einziger Tropfen gefallen“, sagte Kern. (hub/dpa)

Aktualisiert am 11.07.2022 um 11:26 Uhr

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Teaserbild: © IMAGO/MiS/IMAGO