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Nehammer sieht in den Sanktionen keinen Widerspruch der ÖVP

Der Bundeskanzler und Vorsitzende der Bundespartei ÖVP Karl Nehammer sieht in der ÖVP keine uneinheitliche Haltung gegenüber den Sanktionen gegen Russland. Zwischen seiner erst gestern geäußerten Haltung für die Aufrechterhaltung der Sanktionen und den Äußerungen von Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer und Tirols ÖVP-Obmann Anton Mattel bestehe „kein Widerspruch“, sagte Nehammer heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mattel in Jenbach in Tirol .

Denn wenn man „sorgfältig die Interviews“ von Stelzer und Mattel liest, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Sanktionen notwendig seien, „weil ein Krieg in Europa nicht hingenommen werden kann. Das sollte die klare Botschaft sein“, sagte die Kanzlerin.

Bestehen Sie auf „legitimem“ Schießen

In gleichem Maße sei es aber „notwendig, richtig und legitim“, dafür zu plädieren, immer zu prüfen, ob die Sanktionen „richtig“ sind – also den „Aggressor“ oder denjenigen, der sie verhängt, härter trifft.

Nehammer kritisierte scharf diejenigen, die sich für eine Aufhebung der Sanktionen aussprachen. Anfragen in diesem Sinne sind „unverantwortlich“. Man könne nicht „ein Land angreifen und Frauen und Kinder töten“. „Hände auf die Knie legen“ und sagen „Dagegen kann man nichts tun“ ist nicht akzeptabel.