Im Rahmen des sogenannten Ballhausplatz-Projekts, das war die Wahlkampfstrategie von 2017, die den damaligen Außenminister Sebastian Kurz zunächst an die Spitze der ÖVP und dann ins Bundeskanzleramt bringen sollte, überließen er und seine Anhänger wirklich nichts dem Zufall – nicht einmal das Budget, die Politik warf Zahlen ein. In den Wochen vor den Nationalratswahlen am 15. Oktober wurde der Entwurf des Bundesfinanzrahmengesetzes für die Jahre 2018 bis 2022 akribisch vorbereitet – hinter dem Rücken des damaligen Finanzministers Hans Jörg Schelling (ÖVP).
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