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Erstellt: 13.08.2022 04:52 Uhr
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Dies ist der trockenste Sommer seit 1881. Doch das Ende ist endlich in Sicht. Wann kommt die ersehnte Abkühlung? Ein Experte spricht – aber vorsichtig.
- Hitze in Bayern: In den kommenden Tagen kündigt sich eine neue Hitzespitze an.
- Cooldown im Freistaat: Endlich ist Regen angesagt.
- Dürre in Deutschland: Bisher fehlt im gesamten Gebiet der nötige Regen.
Update 12. August, 6:49 Uhr: Endlich! „Die trockenste und sonnigste Phase des Sommers 2022 scheint zu Ende zu gehen“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominic Jung, Geschäftsführer des Wetterdienstes Q.met. Im Laufe des Tages baut sich von der Neiße bis zu den Alpen eine zunehmende Wolkendecke auf. Das teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Vor allem im Bayerischen Wald und in den Ostalpen sind vereinzelte Schauer und Gewitter möglich. Die Temperaturen liegen bei etwa 25 Grad. „Schwach bis mäßig, in den Bergen Süddeutschlands auch ein frischer Wind aus Ost bis Nordost“, könnten sich die Bayern laut DWD etwas abkühlen.
Die Hoffnungen auf flächendeckenden und langanhaltenden Regen in Nürnberg wurden in den jüngsten Prognosen jedoch enttäuscht.
Sinkende Temperaturen in Bayern: Erholung für die Natur?
Wetterexperte Dominic Jung setzt vor allem auf die kommenden Tage: „Morgen gibt es Wolken und die ersten Regentropfen in Ostdeutschland, ab Montag auch im Westen und in anderen Landesteilen.“ Doch bevor die Erholung kommt, wird sie kommen bleib erstmal warm. Am Freitag bleiben die Temperaturen in Bayern mit 24 bis 28 Grad hoch. Auch der Samstag bleibt in Bayern mit 28 bis 33 Grad heiß. Die Temperaturen bleiben bis Mittwoch hoch, mit einem Höchststand von 34 Grad unter der Woche. Doch dann herrscht Entspannung in Bayern.
Denn: „Nach Mitte der Woche gibt es zumindest in einigen Regionen Anzeichen für einen Temperaturrückgang, teils auf Werte um oder unter 20 Grad. Außerdem kann es immer regnen.“ Und Bayern kann auch etwas davon haben. Nach etwas Regen im Nordosten des Freistaates wird es am Donnerstag auch im Rest des Landes regnen. Am Alpenrand ist sogar mit 50 bis 70 Liter Regen pro Quadratmeter zu rechnen. „Die Regensignale nehmen allmählich zu“, sagt Jung. Auch wenn der erforderliche Regen im gesamten Gebiet vorerst ausbleibt. Das wäre allerdings dringend nötig – in Nürnberg werden die Bäume bereits mit Wasser aus Hallenbädern bewässert.
Bayern-Wetter: Gruseliger Straßenrekord – Wetterkarten für Bayern sind weiterhin dramatisch
Erstmeldung vom 11.08.2022: München – „Der hohe Oscar ist mittlerweile allgegenwärtig“, erklärt Dominic Jung im neusten Wettervideo von wetternet auf YouTube. Und zeigt auf eine Europakarte, die in der gewohnten roten Farbe der Spieltafel daherkommt. Klar ist auch, dass das Wetter in Bayern heiß und trocken bleibt. Es gibt fast kein Anzeichen von Regen, nach dem sich die Natur sehnt.
Das Wetter in Bayern: Dürre in Bayern – seit 140 Jahren nicht mehr
Der Sommer 2022 ist derzeit der trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Laut wetter.net fielen in Deutschland bisher etwa 100 Liter Regen pro Quadratmeter, normaler sind aber 250 Liter Regen. Ein klares Defizit, das sich auch in Bayern bemerkbar macht. Flüsse führen deutlich weniger Wasser, der Deutsche Wetterdienst (DWD) stuft die Waldbrandgefahr durchgängig auf der höchsten Stufe fünf ein. Nicht ohne Grund, denn fast täglich gibt es Berichte über brennende Felder, Wälder oder sogar Gebäude.
Historische Vergleiche helfen, das aktuelle Wetter in Nürnberg und Bayern einzuordnen. Laut wetter.net wird der Sommer 2022 nicht mehr der heißeste Sommer seit 1881 – hier wird es „dritter oder vierter“. Anders sieht es bei Regen aus: Nur neun Prozent des Ziels wurden bisher erreicht. Wenn der Rest des Sommers also nicht extrem regnerisch ist, werden die Rekorde fallen. Also, was sind die Vorhersagen hier?
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Wettervorhersage in Bayern: Für Mariä Himmelfahrt kein Heil in Sicht
Die Wettervorhersage in Bayern kann aus zwei Perspektiven betrachtet werden. Zum einen die Temperaturprognose, bei der sich die Meteorologen um Dominique Jung von wetter.net absolut sicher sind. Bis Mitte nächster Woche, dem 17. August, wird sich das Wetter um die 30 Grad und mehr einpendeln. Vor allem für Südbayern, einschließlich des Feiertags am Montag, 15. August, sonnige Aussichten für das lange Wochenende.
Doch der Regen fehlt und auch hier sind sich Experten nicht sicher. Niederschlag ist am schwierigsten vorherzusagen, erklärt Jung, einer der “am schwierigsten zu berechnenden Parameter”. Regional unregelmäßig und unterschiedlich. Gelegentliche Gewitter mit “ziemlich starken” Niederschlägen werden aus dem Westen erwartet, aber Prognosen sollten mit Vorsicht angegangen werden, schreibt Meteorologe Jung in einer Pressemitteilung von wetter.net. (fhz)
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