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Norditalien braucht Wasser – die Schweiz muss helfen

Aufgrund der Dürre in der Poebene

Italien bittet um Wasser aus Schweizer Stauseen

In einigen Teilen Norditaliens hat es seit Monaten nicht geregnet. Der Boden ist fast trocken. Italienische Bauern fürchten um ihre Ernte. Jetzt muss die Schweiz helfen.

Veröffentlicht: 21:08 Uhr

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Aktualisiert: vor 25 Minuten

Die Poebene sehnt sich nach Wasser. Aufgrund einer anhaltenden Dürre in Norditalien hat der Fluss Po den niedrigsten Stand seit 70 Jahren, berichtete das Fernsehen SRF. Das hat weitreichende Folgen für die Landwirtschaft: In den Regionen Piemont, Lombardei und Emilia-Romagna wird Wasserknappheit zum Ernteproblem. Denn die Felder brauchen Flusswasser.

Parma bittet um Hilfe

In Parma werden dringend Lösungen von der Stelle gesucht, die das gesamte Flussbecken überwacht. Ihr Generalsekretär Meucho Berceli appellierte in einem Fernsehbericht an die Schweiz: «Wir bitten unsere Schweizer Freunde, den Pegel des Lago Maggiore zu unterstützen. Es wird davon ausgegangen, dass dies durch die Stauseen in den Alpen geschehen wird.

Aber auch die Tessiner Seen, der Luganersee und der Lago Maggiore haben niedrige Wasserstände. Und es sei schwierig, Wasser aus den Tanks im Tessin zu füllen, weil sie laut Gaudenz Fluri von SRF-Meteo nur zu 30 Prozent gefüllt seien.

Es gibt keine Verbesserung

Die kurzen Gewitter der nächsten Tage konnten die Situation nicht entschärfen, für die kommenden Monate sieht es laut Flury eher nach einer hohen oder gar sehr starken Dürre aus. (pt)

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