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Null Emissionen auf der letzten Meile

© Kindel Media on pexels / Elektroauto laden 14.08.2022 Großes Potenzial zur CO2-Reduktion in Lieferkette und Logistik – Toyota, Suzuki und Daihatsu entwickeln vollelektrische Kleintransporter

Rein elektrisch und lokal emissionsfrei für die letzte Meile: Die Toyota Motor Corporation entwickelt gemeinsam mit Suzuki, Daihatsu und der Commercial Japan Partnership Technologies Corporation (CJPT) einen vollelektrischen Kleintransporter. Das E-Commerce-Vehikel soll im laufenden Geschäftsjahr 2023 (bis 31. März 2023) an den Start gehen und einen weiteren Beitrag zur Klimaneutralität leisten.

Mit ihren kompakten Abmessungen werden kleine Nutzfahrzeuge häufig auf der letzten Meile der Liefer- und Logistikkette eingesetzt – ob bei der Onlinezustellung, der Paketzustellung oder im Handwerksbetrieb. Sie machen mittlerweile rund 60 Prozent aller Nutzfahrzeugflotten aus. Die Elektrifizierung dieser Fahrzeuge hat daher ein großes Potenzial, um den CO2-Ausstoß im Straßenverkehr zu reduzieren. Allerdings ist der Elektroantrieb auch mit Problemen und Belastungen verbunden: von den höheren Anschaffungskosten für Elektroautos über die Kosten für die notwendige Ladeinfrastruktur bis hin zur Ladezeit selbst, in der die Fahrzeuge nicht gefahren und genutzt werden können.

Um unter diesen Bedingungen einen bezahlbaren Elektro-Kleintransporter zu realisieren, der den Bedürfnissen gewerblicher Kunden entspricht, arbeiten die vier Unternehmen nun zusammen. Während CJPT für die Planung verantwortlich ist, entwickeln Daihatsu, Suzuki und Toyota gemeinsam einen passenden vollelektrischen Antrieb. Das Know-how von Daihatsu und Suzuki bei der Entwicklung und Herstellung kleinerer Fahrzeuge wird mit den Elektrifizierungstechnologien von Toyota kombiniert.

Der kleine Elektro-Van wird zunächst von Partnern in Japan im Rahmen sozialer Projekte in der Präfektur Fukushima und Tokio eingesetzt. Durch die Bereitstellung nachhaltiger Transportmittel wollen Unternehmen auch weiterhin auf die CO2-Neutralität hinarbeiten.

Online veröffentlichter Artikel von: / Doris Holler /