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Oldtimer-Traktoren: Alte Liebe rostet nie

die Menschen

Bis zu 100 Jahre alte Traktoren waren am Sonntag in Heidenreichstein (Kreis Gmünd) beim ersten „Treffen der Oldtimer-Enthusiasten“ zu bestaunen. Unter dem Motto „Alte Liebe rostet nie“ wurden seltene Fahrzeuge präsentiert.

22.08.2022 19.05

Ab heute, 5.19 Uhr online

Es regnete wie aus Eimern, doch die „Oldtimer-Liebhaber“, wie sich die Gruppe um Schauspielerin Nina Glava aus Heidenreichstein nennt, ließen sich nicht beirren. Sie versammelten einige Oldtimer-Traktoren aus der Region für eine Feldschau.

„Die Philosophie lautet: von Heidenreichsteinern für Heidenreichsteiner, aber natürlich freuen wir uns auch über Gäste von außerhalb“, sagt Organisatorin Hlava. Sie hat schon lange eine Leidenschaft für alte Motoren. „Man muss einfach verrückt nach dieser Sportart und nach dem Sammeln von Oldtimern sein“, sagt der selbsternannte „Oldtimer-Narr“.

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Eisenräder und Öltank

Im Mittelpunkt der Schau stehen drei Traktoren aus der Zwischenkriegszeit, hergestellt in den Jahren 1922, 1928 und 1935. Eine Besonderheit dieser Traktoren: Das Starten ist immer noch arbeitsintensive Handarbeit und erfolgt mit einer Kurbel vorne. Und sie haben normalerweise Stahlräder, weil Gummi in den 1920er und 1930er Jahren teuer war.

Genau wie Benzin: „Das war damals noch knapp“, erklärt Andreas Frohnhofer, Besitzer eines Fordson-Traktors von 1928. Das erkennt man daran, dass in seinem Traktor zwei Tanks verbaut sind: einer für Benzin und einer für Kerosin. „Benzin wurde nur zum Beleuchten und das billigere Kerosin zum Arbeiten verwendet.

Zu sehen waren neben den Traktoren auch einige Oldtimer und ein Beiwagen-Motorrad von 1942. Die Kunstakademie Heidenreichstein möchte das Oldtimer-Treffen im nächsten Jahr wieder ausrichten.