Im vierten Quartal 2021 wurden in Österreich knapp 1,3 Millionen potenziell funktionstüchtige Anschlüsse mit optischer Technologie gezählt. Mehr als 75 Prozent davon sind FTTH-Anschlüsse („fiber to the home“), bei denen Glasfaser bis in die Wohnung des Endkunden reicht. Zum Jahresende lag die FTTH-Abdeckung der heimischen Haushalte bei 24,2 Prozent – ein Plus von 20,5 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2020. Von den geschätzt 950.000 FTTH-Anschlüssen sind allerdings nur etwa 190.000 in Nutzung.“ Damit seien 24 ,2 % aller österreichischen Haushalte können mit optischer Technik ausgestattet werden. Leider wird sie noch nicht in diesem Umfang genutzt“, sagt RTR-Geschäftsführer Klaus M. Steinmaurer.
Warum Angebot und Nachfrage derzeit so weit auseinanderklaffen, erklärt Steinmaurer: „Das liegt vor allem an den bestehenden Alternativen, sowohl festnetzgebunden als auch mobil. Gerade in den Bundesländern mit starkem Kabel-TV-Angebot und hervorragender Mobilfunkabdeckung können die vorhandenen Glasfasern dazu führen, dass die benötigte Breitbandkapazität im Vergleich zu den tatsächlich möglichen gering erscheint, insbesondere bei sehr intensiver Mobilfunknutzung.” sagt Steinmaurer. Er glaube, dass Verbraucher derzeit noch keinen zusätzlichen Nutzen in teureren Produkten mit höherer Bandbreite sehen würden. „Aber ich bin zuversichtlich, dass sich das bald ändern wird“, sagt der RTR-Geschäftsführer.
Die Marktanteile der rund 950.000 verfügbaren FTTH-Anschlüsse verteilen sich wie folgt: A1 hat einen Marktanteil von 31,4 %, gefolgt von der Salzburg AG (15 %), der Wien Energie GmbH (13,1 %) und der Energie AG Oberösterreich Telekom GmbH (4,8 %). . A1 hat bei aktiven FTTH-Anschlüssen einen Marktanteil von 36,8 Prozent, gefolgt von der Energie AG Oberösterreich mit 15,7 Prozent und der Wien Energie GmbH mit 6,5 Prozent.
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