– Am Montagabend kam es im Bereich Landgrabenstraße zu einer Schießerei. Zwei Menschen wurden im Kugelhagel schwer verletzt, eines der Opfer starb wenig später im Krankenhaus. Der Verdächtige ist noch auf freiem Fuß, inzwischen aber namentlich bekannt. Die Polizei sucht den Mann.
Am Montagabend gegen 20 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Polizei mehrere Notrufe ein. Laut Sprechern kam es vor einem Restaurant an der Ecke Landgrabenstraße/Gabelsbergerstraße zu einem heftigen Streit zwischen drei Männern. Einer der drei zog eine Waffe und schoss mehrmals, wie die Polizei bestätigte. Der Verdächtige, dessen Name der Polizei inzwischen bekannt ist, flüchtete vom Tatort. Die Suche nach dem Mann läuft derzeit.
Bei der Schießerei wurden zwei Männer im Alter von 30 und 35 Jahren schwer verletzt – der 30-Jährige musste von Rettungskräften vor Ort wiederbelebt werden. Kurze Zeit später starb er im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Nach Angaben der Polizei kannten sich die drei Männer. „Wir gehen davon aus, dass der Täter nicht wahllos geschossen hat. Die Männer kannten sich. Es ist noch nicht klar, was der Inhalt der Auseinandersetzung war und ob es sich um einen längeren Zeitraum handelte“, erklärte Polizeisprecher Mark Siegel. Daher geht die Polizei derzeit nicht von einer Gefährdung der Bevölkerung aus.
Eine mutmaßliche Tatwaffe wurde gefunden
Die Polizei fand am Tatort eine Schusswaffe. Ob dies jedoch die Waffe war, die die tödlichen Schüsse abgegeben hat, wird derzeit untersucht. Die Forensik ist vor Ort. Beamte des Permanent Crime Squad haben eine Untersuchung eingeleitet, bei der derzeit eine Reihe von Personen befragt wird. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Mordkommission Nürnberg. Die Polizei hat noch keinen Verdächtigen identifiziert. Die Einsatzleitung der zuständigen Polizeiinspektion Nürnberg Süd leitete daher eine Großfahndung ein. Die Polizei ist weiterhin mit einem Großaufgebot im Einsatz und fordert, den Bereich zwischen Aufseßplatz und Christuskirche großräumig zu umfahren und zu umfahren.
Laut Polizei liegt kein Fall von Gewalt vor, da davon auszugehen ist, dass zwischen Täter und Opfer eine Vorbeziehung bestanden hat und der Täter nicht wahllos gehandelt hat. Die Polizei war mit Sturmgewehren und schwerem Gerät vor Ort, da dies bei der Verwendung einer Schusswaffe üblich ist.
Die Polizei sucht weitere Zeugen, die möglicherweise die Auseinandersetzung vor dem Restaurant gesehen oder etwas Ungewöhnliches in der Umgebung bemerkt haben, und bittet sie, das Landeskriminalamt Mittelfranken unter (0911) 2112-3333 anzurufen.
Die Straßensperren wurden gerade aufgehoben. #Nbg2410 pic.twitter.com/UcF42thMdR
— Polizei Mittelfranken (@PolizeiMFR) 24. Oktober 2022
Der Artikel wurde am 25. Oktober 2022 um 11:20 Uhr aktualisiert.
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