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Von Jasmine Farah
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Pollen fliegen auch oft im Herbst. Bei Nässe bleiben Allergiker verschont. Lediglich Schimmelpilzsporen können Probleme bereiten.
Der Herbst scheint dieses Jahr buchstäblich ins Wasser zu fallen. Statt goldenem Wetter mit bunten Blättern erlebten viele Orte in Deutschland im September Dauerregen. Trübes Wetter trübt bei manchen die Stimmung, aber Pollenallergiker werden sich freuen. Starke Regenfälle und kühles Wetter mit den ersten starken Schneefällen in den Alpen erschweren die Pollenzählung.
Aktueller Pollenflug: Schimmelpilze können schwere Allergiesymptome hervorrufen
Unter diesen schwierigen Bedingungen gelangen weniger Pollen aus ihren Blüten und legen weite Strecken zurück, so die Deutsche Stiftung Polleninformation. Einzelne Gräser, Nesseln und Schneckenpollen konnten zwar gemessen werden, diese waren jedoch vernachlässigbar. Dies steht im Gegensatz zu Schimmelpilzsporen, die von schlechtem Wetter offenbar nicht sehr angegriffen werden.
Schimmelsporen unter der Lupe: Das nasskalte Herbstwetter hält sie nicht vom Fliegen ab.
© Wissenschaftliches Fotoarchiv/Imago
Demnach konnten Forscher der Pollenstiftung in einigen westdeutschen Messstationen hohe Mengen an Cladosporium-Sporen registrieren. Vermutlich lösen sie bei den Betroffenen derzeit allergische Symptome aus. Schließlich gehören Schimmelpilzsporen nach Pollen, Hausstaub und Tierhaaren zu den wichtigsten Allergenen.
Andere bekannte Arten sind Alternaria und Epicoccum. Allerdings soll sich der Flug der Erstgenannten wieder verlangsamen und nur noch sporadisch erfolgen, warnt die Pollen Foundation. Anders verhält es sich mit den Sporen von Epicoccum. Sein Pollenflug hält erfahrungsgemäß noch einige Zeit an, und in der Außenluft sind sogar bis November große Sporenmengen messbar.
Pfui, Schimmel! Sie können diese Lebensmittel weiterhin essen
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Aktueller Pollenflug: Eine Schimmelpilzallergie ähnelt dem Heuschnupfen
Andere Schimmelpilze, deren Sporen sich unter feuchten Bedingungen besonders wohlfühlen, sind Säulenpilze (Basidiomycota). Es gibt wenig empirische Daten über Basidiosporen in unserem Land, wann sie fliegen und in welcher Menge. Kleine Sporen sollten jedoch besonders im Spätsommer/Frühherbst und sogar in großen Konzentrationen bei nasskaltem Wetter fliegen.
Sie bewegen sich durch die Luft und setzen sich schließlich als Staub an Wänden und Möbeln ab. Ist es feucht und warm, bietet es Schimmelpilzen einen idealen Nährboden. Die Symptome einer Schimmelpilzallergie ähneln denen einer Hausstauballergie oder einem Heuschnupfen. Das beinhaltet:
- Rote, juckende, tränende oder brennende Augen
- Niesen und laufende Nase (laufende Nase)
- Verstopfte Nase
- Husten
Schließlich können auch unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Unwohlsein auftreten und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Überschriftslistenbild: © Science Photo Library/Imago
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