Radweg (Symbolbild) Foto: wst sv
Von Isabel Herwig
Ein Polizist hat einen 63-jährigen Radfahrer vorsätzlich mit einem Polizeiauto angefahren? Diese und weitere Fragen muss die Polizei nun in den eigenen Reihen klären. Der Radfahrer stürzte und verletzte sich.
Folgendes ist passiert: Um einen Radfahrer zu kontrollieren, der zuvor über eine rote Ampel gefahren war, hielt ein ziviles Polizeiauto auf dem Radweg auf den Straßen von Budapest an.
Offenbar Grund genug für einen weiteren 63-jährigen Radfahrer, die Polizei zu beleidigen und weiterzufahren. Ein Beamter sprang dann in den Streifenwagen, um den 63-Jährigen zu jagen, teilte die Polizei am Freitag mit.
Dann kam es zu einem Sturz: Der Polizist erfasste den Radfahrer mit seinem Auto auf dem Bürgersteig des Olof-Palme-Platzes. Im Sturz erlitt der 63-Jährige leichte Verletzungen, die er ambulant in einem Krankenhaus behandelte.
Da derzeit “nicht ausgeschlossen ist, dass der Polizist den Radfahrer vorsätzlich angefahren hat, wurden gegen ihn Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Körperverletzung in der Dienststelle eingeleitet”, teilte die Polizei mit.
Der Mitarbeiter sei zunächst ins Büro versetzt worden, hieß es in der Mitteilung. Auch ein Amtsverbot wurde beantragt. Der Radfahrer wurde wegen Missbrauchs angezeigt.
Themen: Aktueller Verkehrsunfall eines Radfahrers durch die Polizei in Berlin
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