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Rasierbrand bei Männern: Top-Tipps für die Behandlung

Hautirritationen So behandeln Männer Rasurbrand richtig – und verhindern ihn

Nach der Rasur ist die Haut vieler Männer sehr gereizt

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16. Mai 2022, 16:06 Uhr 5 Minuten Lesezeit

Barthaare wachsen ständig: Bis zu vier Millimeter wachsen sie täglich – sehr zum Leidwesen vieler Männer, die eine glatte Haut bevorzugen und sich täglich rasieren müssen. Die Folge ist ein schmerzhafter Rasurbrand.

Regelmäßiges Rasieren reizt Männerhaut dauerhaft und reagiert entsprechend: Rötungen, Hautausschläge und Juckreiz gehören zu den typischen Symptomen von Rasurbrand, die sich besonders am Hals bemerkbar machen. Doch wie kommt es zu solchen Hautirritationen? Dies liegt an dem Fehlen angeregter Schuppen, die von den Rasierklingen entfernt werden – sie schützen normalerweise die obere Hautschicht vor äußeren Einflüssen. Infolgedessen gibt es viele kleinere Verletzungen wie Schnitte, die sich leicht infizieren können. Umso wichtiger ist es, die Haut richtig auf die bevorstehende Rasur vorzubereiten und danach zu pflegen. Nur so vermeiden Sie, dass Sie Ihren Rasierer rasieren. Was Männer beachten müssen, wird im Folgenden erklärt.

Rasurbrand vermeiden: So bereiten Sie die Haut vor

Für eine glatte Rasur muss man sich Zeit nehmen. Je weniger Sie Ihre Haut auf den bevorstehenden Eingriff vorbereiten, desto größer ist das Risiko eines schmerzhaften und juckenden Hautausschlags – seien Sie hier nicht geizig. Stattdessen ist es am besten, Folgendes zu tun:

Das mag zunächst seltsam klingen, ist aber eine bewährte Methode der Kosmetikerin: Legen Sie in zwei Minuten ein warmes, feuchtes Tuch auf die Körperstellen, die Sie rasieren möchten – es öffnet die Poren und erleichtert die Haarentfernung. Sie können auch ein Pre-Shave-Produkt (z. B. Rasieröl oder -creme) auf die Haut auftragen, das als Schutzfilm wirkt. Dies gilt auch für die Nass- und Trockenrasur.

Wenn Sie eine Nassrasur bevorzugen, sollten Sie immer eine Rasiercreme oder ein Rasiergel verwenden. Tragen Sie das Produkt großzügig auf und massieren Sie es in die Haut ein – dadurch gleiten die Klingen leichter auf der Haut. Grundsätzlich gilt: Je länger zwischen Auftragen und Rasieren vergeht, desto weniger wird Ihre Haut gereizt. Sie können dann kurz nach der Rasur oder einem geeigneten Aftershave-Conditioner auftragen.

Beim Rasieren solltest du immer darauf achten, dass du der Wuchsrichtung folgst. Ist die Klinge scharf, wird deine Haut genauso glatt, als würdest du gegen die Wuchsrichtung rasieren – reagiere einfach viel gelassener darauf. Aus dem gleichen Grund ist es mindestens genauso wichtig, die Klingen regelmäßig zu wechseln – sind sie zu stumpf, gleiten sie nicht mehr auf der Haut. Außerdem setzen sich mit der Zeit Keime an alten Rasiermessern fest, was wiederum zu Hautentzündungen führt.

Und auch der Druck spielt bei der Rasur eine entscheidende Rolle: Um jedes Haar einzeln zu bekommen, drücken viele Männer ihren Rasierer zu fest auf die Haut und reizen sie damit völlig unnötig. Achten Sie auf gleichmäßigen, nicht zu starken Druck – Rasierklingen erledigen den Rest von selbst. Denn auch wenn ein dicker Schnurrbart mehr Druck erfordert als ein dünner, müssen Sie eine gesunde Umgebung finden.

Nach der Rasur sollte die Haut von allen Pflegeprodukten befreit werden, am besten mit sauberem Wasser. Sie können dann ein Aftershave-Produkt (als Lotion) verwenden, um die Haut zu beruhigen und zu beruhigen. Bei empfindlicher Haut sollte das Produkt auf keinen Fall Alkohol enthalten, da es sonst zu Rasurbrand kommt. Wenn Sie den richtigen Conditioner gefunden haben, bleiben Sie dabei! Häufig wechselnde Produkte reizen die Haut.

Viele Männer rasieren sich täglich den Bart und leiden unter Hautirritationen

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Behandlung von Rasurbrand: Darauf müssen Sie achten

Wenn es zu spät ist, ein Rasiermesser nicht zu verbrennen, sollten die Symptome schnell gelindert werden. Das bedeutet für Sie vor allem: Die Haut sollte nach Möglichkeit nicht rasiert werden, bis sie sich erholt hat. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, können Sie die folgenden Tipps verwenden:

Kühlen Sie die betroffenen Stellen mit einem Eiswürfel oder Kühlkissen – schließen Sie die Poren wieder mit kaltem Wasser. Die Haut muss dann sehr sorgfältig getrocknet werden; vermeiden Sie hier jede Form von Reibung. Am besten wischen Sie die rasierten Stellen mit einem trockenen Tuch ab. Anschließend können Sie ein Aftershave (wichtig: kein Alkohol) verwenden, um die Haut zu beruhigen.

Alternativ gibt es bewährte Hausmittel für die Rasur mit dem Rasiermesser, etwa Honig: Die darin enthaltenen Polyphenole wirken entzündungshemmend. Oder Sie mischen sich eine Gesichtsmaske – alles, was Sie brauchen, ist ein wenig Quark, Kamillenöl und wieder Bienennektar. Mischen Sie alle drei Zutaten zusammen und reiben Sie sie in Ihre Haut ein. Nach 10 bis 15 Minuten sollte der Juckreiz nachlassen.

Ebenso hautschonend wie effektiv ist Babypuder, das auch in vielen Waxing-Studios zum Einsatz kommt. Enthält Zinkoxid, das auf der Haut entzündungshemmend wirkt und Rasurbrand schnell lindern kann. Achten Sie beim Kauf jedoch darauf, dass Babypuder kein Talkum enthält – es soll krebserregend wirken.

Besonders schmerzhaft ist das Brennen mit einem Rasiermesser im Intimbereich

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Rasieren nach einer Intimrasur: Was hilft?

Gerade im Intimbereich kann die Rasur mit einem Rasiermesser sehr unangenehm und schmerzhaft sein – vor allem, wenn Sie die falschen Pflegeprodukte verwenden. Achten Sie darauf, ein Produkt zu wählen, das keine Parabene, Allergene und Farbstoffe enthält. Verwenden Sie stattdessen ein Intimpflegegel, das speziell für den männlichen Intimbereich entwickelt wurde. Hausmittel wie Honig und Quark haben hier nichts zu suchen, wohl aber Kamille und Aloe Vera: Beide Komponenten wirken beruhigend und entzündungshemmend. Obendrein verhindern Sie mit Ihrer Schutzfolie noch mehr Reibung. Gleiches gilt für lockere Kleidung – solange Sie unter Rasurbrand im Intimbereich leiden, ist es ratsam, auf eng anliegende Textilien zu verzichten. Es ist besser, lockere und luftige Kleidung zu tragen, bis Ihre Haut vollständig beruhigt ist.

Was tun bei eingewachsenen Haaren?

Eingewachsene Haare im Intimbereich sind besonders lästig und können zu einem ernsthaften Problem werden. Versuchen Sie, diese vorsichtig mit einer Pinzette zu entfernen (vorher desinfizieren!) – falls dies nicht möglich ist, kann eine Salbe zum Aufziehen helfen. Dieser wird auf das eingewachsene Haar gerieben und mit einem Pflaster abgedeckt, damit die Wunde heilen kann. Hilft keiner der Tipps oder machen sich erste Entzündungszeichen bemerkbar, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen. Andernfalls riskieren Sie, durch eingewachsene Haare ein Furunkel zu entwickeln, das nur chirurgisch entfernt werden kann. Dies ist ein langwieriger und schmerzhafter Prozess, den Sie durch entsprechende Vorkehrungen vermeiden können.

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