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Rettung von 99 Schülern – Staatsanwaltschaft – Vorarlberg –

23.06.2022 12:10 (akt. 23.06.2022 12:10)

99 Schülerinnen und Schüler vor einer Bergkatastrophe in Vorarlberg gerettet © Polizeiinspektion Kleinwalsertal

Die Staatsanwaltschaft rettet nun 99 Schüler bei einer Bergkatastrophe im Kleinwalsertal und acht Lehrer im Kleinwalsertal.

„Der Polizeibericht ist eingegangen und wird derzeit geprüft“, sagte Heinz Rush, Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Feldkirch, am Donnerstag der APA. Rusch machte keine weiteren Angaben.

Eine Gruppe Zwölf- bis Vierzehnjähriger aus Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) geriet am 7. Juni bei einer nicht ausgeschilderten Tour über den schmalen Heuberggrat in Bergprobleme, die laut Polizei „Schwindelfreiheit, Selbstvertrauen und Erfahrung im alpinen Gelände erfordert “.

Grundlage für die Auswahl der Tour war eine Bewertung auf einer Website für Bergsteigen im Internet. Etwa 70 Personen wurden von zwei Helikoptern mit Taurettungs- und Evakuierungssets gerettet, der Rest stieg in Begleitung der Bergrettung ab. Durchnässte und unterkühlte Kinder mussten vom Crisis Response Team (KIT) versorgt werden, die Gruppe ist nun in Deutschland zu Hause.

Der Fall tauchte in den Schlagzeilen überregionaler Zeitungen auf und sorgte für Unverständnis. Die Kosten für den Einsatz der Bergrettung betragen ca. 18.000 Euro.

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