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Rosencrantz rechnet mit einer Stichwahl mit Van der Bellen – einer Bundespräsidentenwahl

20.08.2022 16:27 (akt. 20.08.2022 20:02)

Rosencrantz sieht sich „definitiv“ in einer Stichwahl mit Amtsinhaber Van der Bellen. ©APA/HERBERT NEUBAUER

Präsidentschaftskandidat Walter Rosenkrantz deutet auf eine Stichwahl zwischen ihm und Amtsinhaber Alexander Van der Bellen hin.

FPÖ-Präsidentschaftskandidat Walter Rosenkranz wird “definitiv” im zweiten Wahlgang gesehen, obwohl ihm eine am Samstag veröffentlichte Umfrage nur 13 Prozent bescheinigt.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger in Innsbruck betonte Rosenkranz, die Umfrage sei „keine Enttäuschung, sondern ein Ansporn“. Er erwarte auch im zweiten Durchgang ein “brillantes Ergebnis”.

Umfrage sagt Rosenkranz den 2. Platz bei der BP-Wahl voraus

„Die Umfragen sind für mich nie enttäuschend, sie sind eine Momentaufnahme“, kommentierte Rosenkranz das Umfrageergebnis: „Ich werde weiterkämpfen.“

Laut einer Umfrage des Nachrichtenmagazins „Profil“ und des TV „ATV“ kann Amtsinhaber Alexander Van der Bellen mit 66 Prozent der Stimmen rechnen. Die Umfrage von „Unique Research“ unter der wissenschaftlichen Leitung von Peter Hajek brachte Rosencrantz allerdings nur 13 Prozent und damit den zweiten Platz mit großem Abstand ein.

Bei der zweiten Abstimmung wird ein “fantastisches Ergebnis” erwartet.

Es gehe darum, “dass Van der Bellen nicht 50 Prozent plus eine Stimme bekommt”, sagte Bürgerbeauftragter Rosenkranz am Samstag. „Jeder, der ein Puzzleteil vervollständigt, ist willkommen. Er rechne aber damit, dass er auf dem „zweiten Platz“ sein werde – „wenn auch mit Abstand“ zu Van der Bellen. Es sei “wie Fußball”, verglich der Arbeiter-Präsidentschaftskandidat. Sie befinden sich derzeit in der „Gruppenphase“, auf die das „Finale“ folgt. Er erwarte auf jeden Fall ein „brillantes Ergebnis“, weil er in einer Zweitstimme „das ganze Spektrum der Wähler erreichen kann, die mit Van der Bellen nicht zufrieden sind“.

Konkurrenz schreckt Rosencrantz nicht ab

Es gibt einige Konkurrenten. Von seinen Konkurrenten – darunter der frühere Politiker und Blogger Gerald Gross (FPÖ und BZÖ), der MFG-Vorsitzende Michael Brunner und der ehemalige „Krone“-Kolumnist Tassilo Valentin – ließ sich Rosencrantz jedenfalls nicht einschüchtern. „Konkurrenz ist etwas, das unter Umständen natürlich lästig sein kann“, sagte der FPÖ-Politiker. Allerdings verstehe er das aus “demokratiepolitischer Sicht” “anders”: “Das belebt sogar den Wahlkampf”. Außerdem habe er bisher „nicht viel von den Kandidaten gehört“.

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